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Staatliche Wirtschaftsschule Coburg
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Aus dem Schulleben

Schuljahr 2019/20

Coburger Wirtschaftsschüler ließen sich nicht beirren

Trotz der nervenaufreibenden Schulwochen seit Beginn der Corona-Pandemie ziehen Lehrkräfte und Schüler der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg eine positive Bilanz.

Bei den Abschlussfeiern der Wirtschaftsschule Coburg wurden die Jahrgangs- und Prüfungsbesten von Schulleiterin Martina Borcherding mit Prämien ausgezeichnet.

Im Bild von links: Letizia Fischer, Prüfungsbeste im Fach Mathematik; Franziska Rink, Klassenbeste der Klasse 10b, Anerkennungsurkunde der Regierung von Oberfranken, Prüfungsbeste in ÜbU und BSK; Leonardo Adam-Vitiello, Prüfungsbester in Englisch; Meryem Askin, Klassenbeste der Klasse 10a; Fahim Sarbazi, Klassenbester der Klasse 11c; Maxima Beetz, Prüfungsbeste in Deutsch und OStDin Martina Borcherding.

Außergewöhnliche Zeiten erforderten eine Abkehr von der traditionellen Abschlussfeier: Die diesjährigen Absolventen der vier- und zweistufigen Wirtschaftsschule erhielten klassenweise in drei Veranstaltungen ihre wohlverdienten Abschlusszeugnisse.

Sowohl die Schulleiterin, Oberstudiendirektorin Martina Borcherding, als auch die drei Klassenleiterinnen lobten das Engagement der Schüler in der Zeit der Schulschließung und bedankten sich bei den Eltern für die gute Zusammenarbeit. Trotz der nervenaufreibenden Schulwochen seit Beginn der Corona-Pandemie im März zogen sowohl die Lehrkräfte als auch die Klassensprecher eine insgesamt sehr positive Bilanz der vergangenen Schuljahre.

Die Abschlussprüfung der Staatlichen Wirtschaftsschule haben in diesem Jahr 55 Absolventen, davon 35 der vierstufigen Wirtschaftsschule und 20 der zweistufigen Wirtschaftsschule, erfolgreich bestanden.

Quelle: Wolfgang Desombre aus: Coburger Tageblatt vom 27.07.2020


 

Pädagogischer Tag 2019

Im Rahmen des Pädagogischen Tages fand am 20.11.2019 für das Kollegium der Wirtschaftsschule eine schulinterne Fortbildung statt, in der OStRin Weber, StRin Porzelt und StRin Wilder zahlreiche unterrichtsrelevante Fakten zu Schülern mit AD(H)S, Ängsten und Aggressionen boten. Diese resultierten zum Teil auch aus der von den Kolleginnen besuchten Fortbildung „ADHS - Chance und Grenzen“. 
Zu Beginn der Veranstaltung durften die Kolleginnen und Kollegen der WS gleich selbst einmal testen, wie schwer Konzentration sein kann, wenn im Kopf/Körper nebenher störende Prozesse ablaufen: Behalte ein Brausebonbon im Mund und präge dir nebenbei verschiedene Begriffe ein! Gar nicht so einfach, ein Selbstversuch lohnt! 
Was ADHS bedeutet, wie es entsteht, welche Begleiterscheinungen und Folgen es mit sich bringt und welche Therapiemöglichkeiten es gibt, darüber informierte Frau Weber ausführlich und kompetent. Dabei betonte sie immer wieder, dass Schule Betroffenen nur mit unterstützenden Maßnahmen zur Seite stehen kann; eine wirkliche Therapie muss außerhalb des Unterrichts stattfinden. Dennoch gäbe es durchaus Möglichkeiten, im Unterricht für betroffene Schüler Hilfen anzubieten. 
Anschließend gab Frau Porzelt einen Einblick in die Thematik „Angst und Aggressionen“ bei Schülern:

  • Warum und wofür können unsere Schüler Angst haben?
  • Welche Präventionsmaßnahmen können ergriffen werden?
  • Was sind Aggressionen und wodurch werden sie ausgelöst? u.v.a.m.

Im zweiten Teil der Veranstaltung konnten sich die Lehrkräfte an verschiedenen Stationen zum einen Informationen einholen – so z. B. beim Stöbern in von den Referentinnen ausgewählter Literatur oder auch beim Anschauen von kleinen Filmbeiträgen zum Thema. Zum anderen galt es auch kleinere Arbeitsaufträge zu bearbeiten, um bspw. das eigene Handeln im Unterricht etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.
In einer abschließenden Feedbackrunde wurde schnell klar, die Thematik ist brandaktuell und so umfassend, dass eine Anschlussfortbildung wünschenswert ist, um gemeinsam konkrete Strategien für unseren bewussten Umgang mit von AD(H)S, Angst- und/oder Aggressionszuständen betroffenen Schülern zu entwickeln.
Vielen Dank an die Referentinnen für teils neue Informationen und die daraus resultierenden Denkanstöße sowie ein großes Lob für eine bestens organisierte Fortbildung.
Manuela Krause


 

Schuljahr 2018/19

Ferienseminar 2019

Voraussetzung für die Teilnahme an einem Ferienseminar ist neben bemerkenswerten fachlichen Leistungen ein besonderes Engagement für die Gemeinschaft. Die TeilnehmerInnen werden von ihren Schulen vorgeschlagen, das Bayerische Kultusministerium lädt davon dann besonders interessierte und begabte SchülerInnen der 9. Jahrgangsstufe zu den Ferienseminaren ein.
Dieser Traum sollte am 9. Juli 2019 für mich in Erfüllung gehen, als mir unsere Klassenlehrerin Frau Zehner mitteilte, dass die Wahl des Regierungsbezirks Oberfranken auf mich gefallen war und ich an dem Seminar vom 29.07. bis 02.08.2019 in Augsburg teilnehmen durfte.

Aufgeregt und erwartungsvoll begann meine Reise am ersten Ferientag der Sommerferien, jedoch mit einigen Pannen der Dt. Bahn. Endlich angekmonnen lernte ich beim Mittagessen die anderen 14 TeilnehmerInnen und unsere Betreuer kennen. Am Nachmittag bekamen wir in einer Stadtführung mit Besuch der Regierung von Schwaben und dem Europabüro erste Eindrücke von Augsburg, bevor wir vor dem Abendessen noch Freizeit zur eigenen Erkundungstour hatten.

Am nächsten Tag fuhren wir ins Donau - Ries mit Besichtigung der Burg Harburg und dem Geo - Park Ries. Vor 14,5 Millionen Jahren traf hier im Donau – Ries ein Asteroid auf die Erde und hinterließ einen gewaltigen Krater. Wir konnten die eindrucksvollen Spuren dieser kosmischen Katastrophe bewundern. Der 3. Tag führte uns ins Allgäu nach Burgberg und einem heftigen Bergaufstieg zum Bergwerk. Weiter ging es nach Diepolz. Hier nahmen wir an einer Käsereiführung teil und durften auch selber echten Allgäuer Käse herstellen. Am Donnerstag ging es zum Skywalk Scheidegg, einem der modernsten Baumwipfelpfade Deutschlands – mit 540 Metern Länge und in bis zu 40 Metern Höhe. Danach fuhren wir nach Lindau mit einer sehr lustigen Schifffahrt auf dem Bodensee. 

Das vielseitige und sehr interessante Programm ließ die Woche schnell vergehen, leider zu schnell, denn es wurden viele neue Freundschaften geknüpft, die den Abschied noch schwerer machten. Ein großes Lob und Dank an das Kultusministerium Bayern und vor allem an die Regierung von Schwaben, die für die Ausführung zuständig war, und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ganz besonders bei Regierungsschuldirektor B. Kugelmann, die uns bestens die Woche über betreuten.

Plötzlich war der Freitag da und wir sollten am Nachmittag wieder die Heimreise antreten. Zuvor jedoch bekamen wir noch eine Führung durch das Planetarium Augsburg und ein letztes gemeinsames Mittagessen.
An dieser Stelle möchte ich mich nun zum Schluss bei allen Lehrerinnen und Lehrern, die mich gefördert und mir das alles ermöglicht haben, sowie natürlich der Schulleitung, die mich bei der Regierung von Oberfranken vorgeschlagen hat, recht herzlich bedanken – ich werde immer an diese schöne Reise denken!

Vielleicht ist mein Bericht ein Ansporn für nachfolgende Klassen, es lohnt sich wirklich! 

Franziska Rink, Klasse 10 b


OStRin Christiane Weber feiert ihr 25-jähriges Dienstjubiläum

Am 20.01.2019 feierte Frau OStRin Christiane Weber ihr 25-jähriges Dienstjubiläum. Begonnen hatte sie ihr berufliches Wirken zunächst als Bankkauffrau, 1995 bestand sie dann ihre Prüfung zur Diplomhandelslehrerin an der Georg-August-Universität in Göttingen. Ihr erster Arbeitsvertrag führte sie bereits ins Frankenland, nämlich an die Staatliche Berufsschule Lichtenfels. Im Jahr 2000 wurde sie schließlich zu uns an die WS Coburg versetzt, d. h. Frau Weber feiert nicht nur ihr 25-jähriges Dienstjubiläum, sondern sie wird im kommenden Jahr auch bereits 20 Jahre hier an unserer Schule verbracht haben – sie gehört somit definitiv zum Urgestein dieser Lehranstalt.

Es gibt wohl zwei Schlagworte, die Frau Weber besonders charakterisieren: Organisiertheit und Einsatz für ihre Schülerinnen und Schüler. Ihren Unterricht gestaltet sie immer so, dass wirklich jeder die Chance hat, das Unterrichtsziel zu erreichen, es wird niemand im Stich gelassen. Aber auch ihre vielen außerunterrichtlichen Tätigkeiten zeugen vom unermüdlichen Willen, ihren Schülerinnen und Schülern eine möglichst gute Chance bei ihrem Start ins Leben zu bieten – exemplarisch seien hier ihr Bewerbungstraining in der 9. Jahrgangsstufe oder das Mentorinnenprojekt genannt. 

Wir wünschen Frau Weber, dass sie ihren Elan und ihre Motivation auch in Zukunft behält und freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit.

Ralf Gutgesell


Das Wirtschaftsschulteam probt den Ernstfall

Gegenstand des pädagogischen Tages war am 21. November 2018 eine Erste-Hilfe-Auffrischung. Während sich unsere Schüler/innen am schulfreien Buß- und Bettag vom Schulstress erholten, ließ sich das Lehrerkollegium bezüglich möglicher Notfallmaßnahmen auf den neuesten Stand bringen, und zwar durch einen ehemaligen Wirtschaftsschüler.

Fabian Bätz, ehrenamtlich beim BRK tätig, frischte abwechslungsreich und äußerst kurzweilig die doch vorhandenen Kenntnisse wieder auf und gewährte nebenbei interessante Einblicke in den Rettungsdienstalltag.

Was aber ist zu tun, wenn etwas passiert? Tritt der Ernstfall ein, ist jeder verpflichtet zu helfen, auch wenn der eigene Schutz natürlich an erster Stelle steht. Und weiß man, was im konkreten Fall zu tun ist, dann ist es gar nicht so schwer. Um das zu zeigen und wieder in Erinnerung zu rufen, dafür sei er ja hier, so der Rettungsexperte.

Und so ist dank Herrn Bätz, nun allen wieder klar, dass

  • bei einem Unfall zuerst die Unfallstelle abgesichert und ein Notruf abgesetzt werden muss;
  • die stabile Seitenlage ganz einfach hinzukriegen ist, wenn man sich eine Eselsbrücke merkt: „Ich schwöre, ich hau dir auf die Wange und leg‘ dich über’s Knie!“;
  • bei Bewusstlosigkeit 3 x A ganz wichtig ist: Ansprechen, Anfassen, Anschauen;
  • man keine Scheu haben sollte, einen vorhandenen Defibrillator auch einzusetzen, da der Nutzen stets höher ist als die Gefahr, etwas falsch zu machen;
  • HELD im Ernstfall zu sein, einfach nur heißt: Hilfe rufen, Ermutigen und Trösten, lebenswichtige Funktionen sichern und Decke unterlegen usw.

Mit großem Interesse und zwischendurch auch jeder Menge Spaß wurden die Informationen aufgenommen und mit viel Einsatz das Erlernte in verschiedenen Übungen von den Kolleginnen und Kollegen angewendet.

Ob stabile Seitenlage, das Anlegen eines Druckverbandes oder auch der Einsatz eines Defibrillators – das Wirtschaftsschulteam ist gewappnet für den Notfall.

Manuela Krause


Couchgeflüster mit dem Bad Rodacher Bürgermeister 

Unter dem buntgeschmückten Tannenbaum im Eingangsbereich der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg hat es sich der 1. Bürgermeister von Bad Rodach, Tobias Ehrlicher, auf der „Couch“ gemütlich gemacht. Er war am 07.12. der Einladung von Schulleiterin Martina Borcherding gefolgt. Zusammen mit Anja Keyser von der Evangelischen Jugendbildungsstätte Neukirchen und Laura Göldner sowie Sebastian Stamm von den Koordinierungs- und Fachstellen der Partnerschaften für Demokratie der Stadt und des Landkreises Coburg hat sie eine außergewöhnliche Aktion auf die Beine gestellt. Gemeinsam haben sie das Demokratieprojekt „DieCouchKommt“, das dadurch bekannt geworden ist, dass in den Monaten vor einer Landtags- oder Bundestagswahl regionale Politiker auf einer Blümchencouch Platz nehmen und Fragen von Jugendlichen beantworten, in die Wirtschaftsschule nach Cortendorf geholt.

Bei Kinderpunsch und Plätzchen stellte sich diesmal der ehemalige Schüler unserer Schulleiterin, Tobias Ehrlicher, den Fragen der Jugendlichen. Die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen wollten unter anderem von ihm wissen, welche Schulfächer man braucht, um Bürgermeister zu werden, wann ein Bürgermeister seinen Arbeitstag beginnt und was sich ein Bürgermeister zu Weihnachten wünscht. Dies sei neben Glück und Gesundheit für die Familie auch mehr Wahlbeteiligung. Denn nur so können in einer Demokratie Dinge verändert werden. Auch Jugendliche können viel bewegen. Tobias Ehrlicher forderte die Schülerinnen und Schüler auf, mit ihren Anliegen an die Bürgermeister in ihren Wohnorten heranzutreten und ihre Anliegen vorzutragen. Genau so ein Wunsch der Rodacher Jugend habe dazu geführt, dass der Skatepark in Bad Rodach eine Überdachung als Sonnen- und Regenschutz bekommen habe.

Offen und ehrlich beantwortete Herr Ehrlicher die neugierigen Fragen der Jugendlichen und gewährte Einblicke in seinen Arbeitsalltag. Und so ging nach ca. 1,5 Stunden ein gemütliches Beisammensein zu Ende und alle freuen sich auf das nächste Mal, wenn es wieder heißt „Die CouchKommt“. 

Stefanie Bartsch


 

Einweihung der Geschäftsräume unseres neuen Übungsunternehmens

Das Unterrichtsfach Übungsunternehmen ist das Kernfach der anwendungsorientierten und praxisnahen beruflichen Grund-bildung und damit das Alleinstellungsmerkmal der bayerischen Wirtschaftsschulen. Dort wird ein modernes Unternehmen simuliert, das in vielfältiger und möglichst realistischer Weise in einer Marktsituation tätig ist und in dem die Schülerinnen und Schüler als Mitarbeiter prozess- und projektorientiert agieren.

Um diesem Anspruch auch weiterhin gerecht werden zu können, hat die Stadt Coburg knapp 30.000 € investiert und die beiden Übungsunternehmen der Staatlichen Wirtschafts-schule Coburg mit neuen Bildschirmen, Rechnern und Druckern ausgestattet.

In Anwesenheit des 3. Bürgermeisters der Stadt Coburg, Thomas Nowak, dem Leiter des Amtes für Schulen, Kultur und Bildung, Klaus Anderlik sowie Vertretern des Amtes für Informations- und Kommunikationstechnik wurden nun die modernisierten Geschäftsräume eingeweiht und gleichzeitig das neu gegründete Übungsunternehmen LEISEschool vorge-stellt. Herr Nowak betonte die Bedeutung von Investitionen in Bildung als wichtigstem Produktionsfaktor Deutschlands. Schulleiterin OStDin Martina Borcherding bedankte sich bei den Vertretern der Stadt für das finanzielle Engagement trotz angespannter Haushaltslage und bei Frau Bauer von der Firma LEISE für die Bereitschaft, als neues Patenunternehmen zu fungieren und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, sei es bei Ausstattung, Kataloggestaltung, Produktideen oder sonstigem Expertenwissen. So firmiert das zweite Übungsunternehmen nun unter dem Namen LEISEschool und handelt mit ausge-wählten Produkten des LEISE-Sortiments, von Arbeitskleidung bis zu hochwertigen Reinigungsgeräten.

StD Christoph Gradl, Fachbetreuer des Fachbereichs Wirtschaft und Leiter der beiden Übungsunternehmen, erläuterte anschließend Aufbau- und Ablauforganisation. Der Einsatz eines professionellen Warenwirtschaftssystems (Sage New Classic 2016), Online-Banking, Korrespondenz per Email und neuerdings ein Marktplatz, auf dem sämtliche Produkte online gehandelt werden, zeigen die hohe Praxisnähe der Arbeitsabläufe. Selbstgesteuertes Lernen, projektorientiertes Arbeiten vornehmlich in Teamarbeit oder Noten in Form von Mitarbeiter-Beurteilungen, in die auch Softskills einfließen, stehen darüber hinaus für modernen Unterricht.

Die Anwesenden zeigten sich beeindruckt von dieser etwas anderen Art des Lernens und betonten übereinstimmend den großen Gewinn für Schülerinnen und Schüler wie auch für die Betriebe, die sich auf zukünftige Bewerber mit fundierten kaufmännischen Vorkenntnissen freuen dürfen.

Christoph Gradl


Schuljahr 2017/18

Fit für die weiteren Turniere des Lebens

Die Abschlussprüfung der Staatlichen Wirtschaftsschule haben in diesem Jahr 38 Absolventen, davon 20 der vierstufigen Wirtschaftsschule und 18 der zweistufigen Wirtschaftsschule, sowie 14 Absolventen der Berufsintegrationsklasse erfolgreich bestanden.

"2018 - das Jahr der Fußballweltmeisterschaft und 2018 - das Jahr der Abschlussprüfung". Es sei schon auffällig, wie ähnlich, aber dann doch grundverschieden diese beiden Ereignisse seien, stellte Oberstudiendirektorin Martina Borcherding, Schulleiterin der Berufsschule II Coburg und der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg, in ihrer Festansprache bei der Abschlussfeier heraus.

Die Schulleiterin erinnerte daran, wie die Schüler damals vor vier bzw. zwei Jahren in das "Trainingslager der Wirtschafts-schule Coburg-Cortendorf" eingezogen seien und wie ihnen die Trainer in der Schule, also die Lehrkräfte, die Spielregeln beigebracht hätten. Allgemeinbildende Fächer wie Englisch, Deutsch und Mathematik seien von den Vorgängerschulen bekannt gewesen, in BSK und Übungsunternehmen hätten sich die heutigen Absolventen erst einarbeiten müssen. In allen Fächern seien sie nach dem LehrplanPlus unterrichtet worden, um Fähigkeiten wie Reflexions-, Argumentations-, Urteils- und Problemlösefähigkeit zu erlernen. Die sei ihnen auch mehrheitlich gelungen. Aber es seien zum großen Teil neue Erfahrungen dabei gewesen, die die Schüler phasenweise sehr beansprucht hätten. "Ihr seid sicher gelegentlich gegen die gegnerische Mauer gelaufen, habt ein Eigentor geschossen oder seid kurzfristig im Abseits gestanden. Aber ihr habt vielleicht auch manchen Volltreffer erzielt, indem ihr euch im Alleingang durchgesetzt habt", stelle die Oberstudiendirektorin heraus.

Und sicherlich habe man euch erlernt, als Teamplayer in der Mannschaft zu spielen, die Stärken der anderen zu erkennen und sich unter- oder einzuordnen, war sich die Schulleiterin sicher. Eine gewisse Abwechslung zum normalen "Spielbetrieb" sei allen Schülern natürlich auch geboten worden, etwa Schulfeste, andere sportliche Aktivitäten, Weihnachtsfilm, Kennenlerntage auf Burg Feuerstein oder die Studienfahrt nach Kroatien.

Martina Borcherding stellte großen Unterschied zur deutschen Nationalmannschaft, die ja bekanntlich in der Vorrunde der Fußball-WM ausgeschieden ist, in ihrer Rede heraus. Alle erfolgreichen Absolventen hätten ihr persönliches Endspiel erreicht und in den vergangenen Wochen bewiesen, wie gut sie am Ball sind. Sicherlich habe nicht jeder haushoch gewonnen, bei manchem habe es ein knappes 1:0 gegeben, aber in die Verlängerung hätten letztendlich nur wenige gehen müssen.

Nun würden die Absolventen aufgrund ihrer Leistungen vor Vertragsverhandlungen stehen . "Ob ihr eure zukünftigen Ziele bereits definiert habt oder sie noch finden müsst, ob ihr eine Ausbildung beginnt, eine weiterführende Schule besucht, was immer ihr vorhabt, mit dem heutigen Abschluss erhaltet ihr ein Rüstzeug, mit dem ihr euch auf dem weiteren Weg zurechtfinden werdet."

"Für zukünftige Turniere solltet ihr den Ball flach halten, eure Stärken ausspielen, aber dabei fair bleiben. Und solltet ihr einst beruflich oder privat Spielführer sein, dann werdet euch eurer Verantwortung bewusst und findet die richtige Position im Spiel", riet die Schulleiterin. Mit all ihren Kolleginnen und Kollegen würde sie sich freuen, wenn alle ihre letzte Spielstätte, die Wirtschaftsschule Coburg, in guter Erinnerung behalten würden.

Klassenbeste wurde Amelie Baumann (10a), Jonas Schubarth (11c) und Fahim Sarbazi (JBIK).

Quelle: Wolfgang Desombre aus www.np-coburg.de/region/coburg/Fit-fuer-die-weiteren-Turniere-des-Lebens vom 23.07.2018


 

Etwas endet…etwas beginnt

Auch das Schuljahr 2017/18 ließ die Schulfamilie der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg wieder mit dem traditionellen Abschlussfest ausklingen. Frau Borcherding eröffnete das Fest unter anderem mit der Ehrung der Klassenbesten, der Sieger des Vorlesewettbewerbes und der Verteilung der KMK Englisch Zertifikate.

Bei strahlendem Sonnenschein und vorzeigbaren 31 Grad Celsius wurde an Unterhaltung und Kulinarik so manches aufgeboten, um den Nachmittag nicht langweilig werden zu lassen. So konnte man sich z. B. an einem Erste-Hilfe-Stand, mit der klassischen Tombola oder der ultimativen 2€-Challenge die Zeit vertreiben oder einfach nur kalte alkoholfreie Cocktails schlürfen und Schokofrüchte naschen. Der eine oder andere mag vor allem bei der traditionellen Ehrung der Jahrgangsbesten und der besten Leistungen in den Bundesjugendspielen misstrauisch den Himmel betrachtet haben, ob da keine verräterische Wolke damit drohe, die Veranstaltung wie im Vorjahr „ins Wasser fallen zu lassen“, aber von dieser Seite war kein Regen zu erwarten.

Dass es trotzdem „feucht“ wurde, lag an dem traurig-schönen Umstand, dass es die letzten Sportmedaillen sein sollten, die unser Sport-Opa Peter Gutwasser an seine Schäfchen an der Wirtschaftsschule verteilt.

Auch die drei Klassen haben sich für ihre Feier schwer ins Zeug gelegt und haben die Abschlussfeier mit ihren Überraschungsbeiträgen zu einem einmaligen Erlebnis für die Zuschauer gemacht.

Von dieser rundum gelungenen Veranstaltung waren alle Beteiligten zutiefst bewegt und begeistert zugleich. Das konnte man anschließend bei dem traditionellen Sektempfang mit kleinem Imbiss im Foyer noch deutlich spüren.


Nach 38 Jahren im Dienst verabschiedete sich „unser Peter“ in die wohlverdiente Rente und das nicht ohne Tränen bei Kollegen, Schülerinnen und Schülern. Um seiner Arbeit an unserer Schule ein würdiges Andenken zu setzen, wurde als Highlight dieses Schulfestes der „Peter-Gutwasser-Gedächtnis-Cup“ erstmalig ausgetragen.

Für dieses Fußballturnier waren zahlreiche ehemalige Schützlinge des Sport-Opas bereit, noch einmal die Fußballschuhe zu schnüren und ihren Peter zum Abschluss eine tolle Show mit zahlreichen Toren zu liefern. Bei diesem einmaligen Event wird es jedoch nicht bleiben, der „Peter-Gutwasser-Gedächtnis-Cup“ soll künftig einmal im Sommer durch alle aktiven Schüler und Schülerinnen unserer Schule ausgetragen werden.

Wir hoffen damit unseren Peter über seinen aktiven Dienst hinaus noch lange in den Köpfen unserer Schülerinnen und Schüler zu erhalten und ihn selbst gelegentlich aus seinem Ruhestand an unsere Schule zu locken. 

Benjamin Puff


Versetzung in den Ruhestand

Nach 38 Jahren im Schuldienst verlässt uns zum Ende des Schuljahres Peter Gutwasser in den wohlverdienten Ruhestand. 

Peter Gutwasser legte 1971 in Leipzig das Abitur ab und studierte nach seiner Flucht aus der DDR im gleichen Jahr an der Sporthochschule Köln. Nach dem Abschluss als Diplom-Sportlehrer schlossen sich mehrere Jahre als Tennistrainer im Rheinland an, bevor er 1980 seine Tätigkeit als Lehrkraft an der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg aufnahm. Mehrere Jahre übte er die Funktion des Kreisschulobmanns in der Sportart Tennis aus. 

Sein Unterricht wurde durch die Liebe zum Sport geprägt. Mit sehr viel Verständnis, Ermunterung, Hilfsbereitschaft und Humor gelang es Herrn Gutwasser, seine Schüler zu sportlicher Betätigung zu motivieren. Die Vermittlung von Werten wie Fairness, Kameradschaft und Zuverlässigkeit waren ihm stets ein besonderes Anliegen. Der alljährlich unter den Klassen im Fußball ausgespielte Adventspokal wurde zu einer erfolgreichen Traditionsveranstaltung. Mit viel Engagement bereitete Herr Gutwasser u. a. die Sportlerehrung anlässlich des Schulfestes sowie die Bundesjugendspiele vor. Er übernahm das Amt des Verbindungslehrers und war lange Jahre Organisator von Skilagern und Sommersportwochen. Darüber hinaus betreute er mit großer Sachkenntnis die EDV-Schulverwaltung.

Die Schulfamilie der Wirtschaftsschule Coburg-Cortendorf bedankt sich herzlich bei Herrn Gutwasser für seinen langjährigen unermüdlichen Einsatz zum Wohl der Schule und der Schülerinnen und Schüler. Wir wünschen ihm für seinen neuen Lebensabschnitt alles Gute, Zeit für die Familie und seine Hobbys und vor allem Gesundheit!

Martina Borcherding


„Es ist Zeit zu geh`n…“

Mit dem schönen Lied von „Unheilig“ möchte ich mich nun endgültig von Euch allen verabschieden. Es ist schon etwas Wehmut dabei, wenn ich nach fast 40 Jahren meine Turnhalle das allerletzte Mal abschließe. Denn ich habe Euch (und auch die Ehemaligen) mit den Jahren sehr liebgewonnen. Ihr wart ja immerhin meine sportliche Familie! Ich danke Euch für die wirklich „geile Zeit“, die wir zusammen erleben durften. Ich danke auch meiner lieben Sportkollegin Kathrin Abeldt für die wunderbare Zusammenarbeit während der vielen gemeinsamen Jahre.

Nun freue ich mich aber auch auf die kommende Zeit, die ich dann 100% für meine Frau und die eigene Familie (mit fünf Enkeln!) da sein kann. Und Euch wünsche ich ein gutes harmonisches Auskommen mit meinem Nachfolger (einer muss den Sportopa ja einmal beerben), viel Glück und Gottes guten Segen für Euer zukünftiges, nicht nur sportliches Leben…       

Adieu, Euer Peter


In einer tierisch guten Lehrerfortbildung hatten uns Wolf und Giraffe viel zu sagen! 

Am Buß- und Bettag 2017 führte der Staatlich geprüfte Schulpsychologe Dieter Wuttke das Kollegium der Wirtschafts-schule sehr anschaulich in die Grundlagen gelingender und wertschätzender Kommunikation ein. Das Ziel der schulinternen Lehrerfortbildung bestand darin, neue Strategien für die Bewältigung schwieriger Gespräche zu entwickeln. Unabhängig davon, ob es um die Verständigung mit Schülern, Eltern, Kollegen oder Partnern geht: zwischenmenschliche Beziehungen lassen sich nur dann erfolgreich gestalten, wenn die Kommunikation funktioniert. Auf den Punkt gebracht, sind dafür zwei Dinge wesentlich: „Ich möchte verstehen und ich möchte verstanden werden.“ Mit Hilfe des Handlungskonzeptes „Gewaltfreie Kommunikation“ (GFK) nach Rosenberg, so erklärte Dieter Wuttke, sei es möglich, Konflikte auf der Basis vertrauensvoller Beziehungen friedlich zu lösen. Zur Veranschaulichung der beiden Grundtypen von Kommunikationsverhalten beschreibt Rosenberg zwei Tiere: zum einen den Wolf, der sich als zähnefletschendes, impulsives und angsteinflößendes Raubtier über andere erhebt und dessen Sprache Bewertung und Schuld in den Vordergrund stellt. Als zweites Tier verwendet Rosenberg die Giraffe, die als sensibel, weitsichtig und friedfertig bekannt ist. Ihre Sprache ist es, die eine wertschätzende und kooperative Verständigung ermöglicht; sie schließt sehr genaues Zuhören ein und respektiert eigene wie fremde Bedürfnisse und Gefühle, ohne zu bewerten. Das, was in der Theorie einleuchtend klang, wurde im Anschluss praktisch ausprobiert und stellte sich als äußerst anspruchsvoll heraus.

Insbesondere bei der Aufgabe, einen Dialog in der Giraffensprache zu führen, mussten Hemmschwellen überwunden, langjährige Kommunikationsmuster verändert und nach Worten gerungen werden. Belohnt wurden die Anstrengungen jedoch mit wertvollen Aha-Erlebnissen, die hoffentlich zu weiteren Versuchen in der GFK motivieren. Da sich die tierisch gute Gesprächsführung als Giraffe nur durch unermüdliches Üben erlernen lässt, ermutigte Dieter Wuttke das Kollegium, diese nicht nur in schwierigen Gesprächen, sondern möglichst auch im Alltag anzuwenden. Vielleicht gibt es auch irgendwann eine Fortsetzungsveranstaltung unter der professionellen Anleitung unseres Schulpsychologen, dem wir an dieser Stelle herzlich für die kurzweilige, informative und nutzbringende Veranstaltung danken! 

Christiane Weber


Schuljahr 2016/17

Yes, we can!

Ab dem kommenden Schuljahr nehmen wir an dem bayernweiten Pilotprojekt zum bilingualen Unterricht teil.

Die erfreuliche Mitteilung kam am 8. November direkt von unserem Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle: „Ich freue mich Ihnen mitteilen zu können, dass die Staatliche Wirtschaftsschule Coburg als Pilotschule für das Angebot bilingualen Sachfachunterrichts in englischer Sprache ab dem Schuljahr 2018/19 ausgewählt wurde. Ich wünsche der Schule viel Erfolg bei der Umsetzung ihres pädagogischen Anspruchs, die englische Sprachkompetenz der Schülerinnen und Schüler durch fächerübergreifendes und handlungsorientiertes Lernen zu fördern.“

Nähere Informationen gibt es unter:

https://www.km.bayern.de/pressemitteilung/10990/.html.


Oberstudienrätin Karin Dötzer neue Stellvertreterin der Schulleiterin an der Berufsschule II Coburg mit Staatlicher Wirtschaftsschule Coburg

Nachdem bereits mit Schreiben des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus die Bestellung zum 1. Juli 2017 erfolgt war, führte Oberstudiendirektorin Martina Borcherding in einer Konferenz am 27.07.2017 OStRin Karin Dötzer offiziell in ihr neues Amt als Ständige Vertreterin der Schulleiterin der Berufsschule II und der Wirtschaftsschule Coburg ein.

Sie skizzierte den beruflichen Werdegang und brachte ihre Über-zeugung zum Ausdruck, dass Frau Dötzer über alle Voraussetzungen verfüge, um in ihrer neuen Funktion an der pädagogischen und organisatorischen Fortentwicklung der Schulen erfolgreich mitzuwirken. Nach dem Abitur absolvierte Karin Dötzer ihr Studium zur Diplom-Handelslehrerin an der Universität Köln. Nach dem Abschluss überbrückte sie die Zeit bis zum Beginn des Referendariats mit Tätigkeiten beim Bundesverwaltungsamt in Köln und beim Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge in Zirndorf. Das Referendariat führte die gebürtige Sauerländerin zunächst nach Nürnberg an die Berufsschule 6 und die Hans-Böckler-Schule in Fürth, bevor sie 1993 an die damalige Staatliche Berufsschule Coburg kam. Im März 2006 folgte die Ernennung zur Oberstudienrätin. Seit dieser Zeit ist sie schwerpunktmäßig in den Klassen für angehende Industriekaufleute und Kaufleute für Versicherungen und Finanzen eingesetzt, die sie sehr engagiert auf das Berufsleben vorbereitet. Dabei ist ihr ein guter Kontakt zu den ausbildenden Unternehmen stets sehr wichtig.

Über den Unterricht hinaus betreute sie mehrmals das Unternehmensgründungsprojekt „Junior". Seit 2014 unterstützt die Mutter von zwei Söhnen die Schulleitung bei Arbeiten der EDV-Schulverwaltung und Vertretungsplanung. Außerdem ist sie ehrenamtlich in Prüfungsausschüssen der IHK zu Coburg tätig.

Für die dem Freistaat Bayern geleisteten Dienste sprach die Regierung von Oberfranken im Januar 2017 OStRin Karin Dötzer den Dank und die Anerkennung der Bayerischen Staatsregierung für ihre 25-jährige Tätigkeit im Schuldienst aus.

Martina Borcherding stellte fest, dass Frau Dötzer in den letzten Jahren die klassische Lehrerarbeit um immer mehr Bereiche erweitert und sich somit zusätzliche Kompetenzen erarbeitet habe. Sie konnte bereits seit Februar 2017 einen Teil der vielfältigen Aufgaben einer Stellvertreterin kennenlernen und Erfahrungen sammeln. Mit ihrer anerkannten Persönlichkeit werde es Frau Dötzer nicht schwer fallen, sich in das umfangreiche Tätigkeitsgebiet einzuarbeiten. Sie wünschte ihrer Stellvertreterin Freude bei ihrer neuen verantwortungsvollen Aufgabe und stets eine glückliche Hand bei ihren Entscheidungen.

Mit den besten Wünschen für eine gute Zusammenarbeit in ihrem neuen Amt überreichten die Personalratsvorsitzenden der Berufsschule und der Wirtschaftsschule, Herr OStR Klaus Biersack und Frau StRin Nina Wilder, im Namen der beiden Kollegien Blumengrüße.

Karin Dötzer bedankte sich für die Glückwünsche und die Bereitschaft des Kollegiums, bis zur Neubesetzung der Stellvertreterstelle die vielfältigen Aufgaben in der Schulleitung mit zu übernehmen und bat auch weiterhin um eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Martina Borcherding


Schulfest 2017

Trotz Dauerregens war unser Schulfest wieder ein voller Erfolg

Egal, ob Regen oder Schnee - die Staatliche Wirtschaftsschule Coburg begrüßte ihre Gäste zum diesjährigen Sommerfest am 26. Juli im Schulhauscafé. Und tatsächlich kamen zahlreiche Eltern, Großeltern, Freunde und Verwandte, um zusammen mit Wirtschaftsschülern und Lehrern den Abschluss eines erfolgreichen Schuljahres zu feiern. Auch in diesem Jahr wurde den Gästen wieder so einiges geboten. Nach einem kurzen Programm, das Schulleiterin Martina Borcherding eröffnete und in dem Sie auf die erfolgreiche Arbeit von Schülern, Lehrern und Elternbeirat zurückblickte und sich bei allen Beteiligten bedankte, die die Durchführung des diesjährige Sommerfests trotz Dauerregens ermöglichten, bewies die Weltklasse sängerisches Talent und trug den Song „Zu Hause ist da, wo deine Freunde sind“ von Adel Tawil vor, was viele Gäste berührte.

Zum Schluss lud Frau Borcherding zu einem Rundgang durch das Schulhaus ein, wo in den Klassenräumen verschiedenste Attraktionen auf die Besucher warteten. Neben Dosenwerfen und Minispielen gab es wie in den Jahren zuvor die große Tombola, bei der es als Hauptpreise Konzertkarten zu gewinnen gab. Diesmal für die Söhne Mannheims, die am 25.08.2017 in Coburg auftreten werden.

Natürlich sorgte unser engagierter Elternbeirat auch wieder bestens für das leibliche Wohl. Neben Bratwürsten und Wienern gab es selbstgebackenen Kuchen und Kaffee und die Neuntklässler bereiteten leckere Cocktails zu. Trotz des schlechten Wetters gönnten sich auch viele ein leckeres Eis und genossen die verschiedenen Angebote. Gegen 17 Uhr verkündete Sportlehrer Peter Gutwasser die Sieger der diesjährigen Bundesjugendspiele und ehrte alle Gewinner mit einer Medaille. Und so vergingen die Stunden wie im Flug und schon war gegen 18 Uhr das Schulfest zu Ende.

Die Schulleitung und alle Lehrkräfte der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg wünschen allen Schülern und Eltern erholsame Ferien und einen erfolgreichen Start ins neue Schuljahr! 

Stefanie Bartsch


 

60 Wirtschaftsschüler dürfen feiern

"Jetzt ist es geschafft - endlich. Monatelanges Arbeiten und intensives Lernen haben sich gelohnt!", sagte Oberstudiendirektorin Martina Borcherding, Schulleiterin der Staatlichen Berufsschule II und der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg, bei der Abschlussfeier der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg. "Die Prüfungen hatten es in sich, das steht außer Frage", sagte sie. Da habe der eine oder andere sicherlich nicht immer ruhig geschlafen. Das Wichtigste sei am Ende aber, dass sich die Schüler nicht hätten beirren lassen. "Ihr habt eure Stärken ausgespielt und die Prüfung bestanden. Klasse, super, Gratulation!" 

Die Schüler hätten in den letzten Monaten übrigens nicht nur für die Prüfung gelernt, sondern auch eine Menge fürs Leben. Sie hätten herausfinden können, was sie später im Berufsleben machen wollen, so die Schulleiterin. Die Absolventen hätten mehrere Möglichkeiten, zum Beispiel eine Ausbildung beginnen oder vielleicht auf der FOS das Abitur erlangen? Was auch immer die Schüler planten, das Kollegium habe sie gut darauf vorbereitet. Neben einer fundierten Allgemeinbildung hätten sie eine berufliche Grundbildung genossen, ein Kernelement der Wirtschaftsschule, das dieser Schulart ein unverwechselbares Profil verleihe. Dabei seien im Unterricht Akzente gesetzt worden, so Martina Borcherding. Selbst wenn sich kleinere persönliche Katastrophen ergeben hätten: Nicht alles, was nach einem Ende aussieht, müsse auch wirklich ein Schlussstrich sein. "Lasst euch nicht aus dem Konzept bringen, geht euren Weg. Ihr könnt stolz darauf sein, was ihr in den letzten Monaten und Jahren an der Wirtschaftsschule geleistet habt. Nun habt ihr den Erfolg in Form eines mittleren Schulabschlusses in der Tasche und könnt ihn auskosten", sagte die Oberstudiendirektorin.

Sie nutzte die Gelegenheit, um einige Worte ihres Stellvertreters Ralf Gutgesell zu verlesen, der aus gesundheitlichen Gründen am Freitag nicht an der Feier teilnehmen konnte. Alina Friedrich sorgte mit dem Chor für die musikalische Ausgestaltung der Abschlussfeier. 

Quelle: WOLFGANG DESOMBRE aus inFranken.de vom 21.07.2017


Ein Sportstar zu Gast bei uns!

Am Donnerstag, den 27.04. 2017 hatte die Klasse 8a das große Vergnügen und die Ehre den Spieler Nummer 1 der Brose Baskets Bamberg, Fabien Causeur, im Klassenzimmer begrüßen zu dürfen. Die Schüler hatten mit ihrer Klassenlehrerin Annika Lotter an der diesjährigen Schoolstour des europaweit bekannten und erfolg-reichen Basketballvereins teilgenommen. Dafür wurde mit großem Engagement ein Bewerbungsvideo gedreht, wobei allen Beteiligten klar wurde, dass ein Filmdreh viele Tücken beinhaltet, aber auch großen Spaß bringt. Die Mühe wurde belohnt – die Pressestelle der Brose Baskets kündigte als Gewinn des Wettbewerbs den Besuch von Causeur an! 

Am Donnerstag waren alle Schüler ein wenig nervös, denn einer-seits trifft man ja nur selten einen Star, andererseits war auch bekannt, dass die Kommunikation vollständig auf Englisch statt-finden muss – denn Causeurs Deutschkenntnisse und die Französischkenntnisse der Klasse 8a sind doch ähnlich gering ausgeprägt. Doch die Aufregung legte sich schnell, als die Klasse Fabien Causeur ein wenig kennenlernen durften, der offen und freundlich alle Fragen eines vorher erstellten Interviewbogens beantwortete und auch angesichts zahlreicher Zusatzfragen nicht verzagte. Mit seiner sympathischen, herzlichen und lustigen Art stand er Rede und Antwort zu Fragen bezüglich seiner sportlichen Karriere, seiner Position beim Deutschen Meister wie auch zu seinem Privatleben. Endgültig war das Eis gebrochen, als Causeur mit augenscheinlichem Stolz den Instagram Account seines Hundes Chorizo präsentierte. Auch für zahlreiche Selfies und Gruppenfotos war natürlich Zeit und jeder Schüler durfte sich über ein Autogramm des französischen Nationalspielers freuen.

Es war eine großartige Schulstunde, die keiner der Schüler so schnell vergessen wird!

Ein großer Dank an die Brose Baskets Bamberg für den tollen Wettbewerb und natürlich an Fabien Causeur, den neuen Helden der 8a!

Annika Lotter


Manfred Müller in den Ruhestand verabschiedet

Zum 17.02.2017 verabschiedeten wir StD Manfred Müller nach 37 Jahren Lehrerdasein in die Freistellungsphase der Altersteilzeit im Blockmodell.

Durch seine langjährige engagierte Mitarbeit hat er die Wirtschaftsschule Coburg wesentlich mitgeprägt. Nach seinem Referendariat und einem zweijährigen Abstecher an die damalige Staatliche gewerbliche, kaufmännische, hauswirt-schaftliche Berufsschule Coburg wurde er 1983 aus dienstlichen Gründen an die Wirtschaftsschule Coburg versetzt. Bereits zu diesem Zeitpunkt trieb er den Aufbau der edv-technischen Ausstattung der Wirtschaftsschule voran.
1985 legte er erfolgreich die Zusatzprüfung für das Fach Deutsch ab, 1989 erfolgte die Beförderung zum OStR. Am ISB engagierte er sich in dieser Zeit in der Lehrplankommission für das Fach Sozialkunde. Im Jahr 1992 wurde ihm die Fachbetreuung Deutsch/Sozialkunde/Geschichte übertragen, was die Beförderung zum StD im Jahr 1998 nach sich zog. Darüber hinaus rief er die Homepage der Wirtschaftsschule ins Leben und betreute über viele Jahre Referendare im zweiten Ausbildungsabschnitt.

Die Schulfamilie der Wirtschaftsschule Coburg-Cortendorf bedankt sich herzlich bei Herrn Müller für seinen langjährigen unermüdlichen Einsatz zum Wohl der Schule und der Schülerinnen und Schüler. Wir wünschen ihm für seinem neuen Lebensabschnitt alles Gute, Zeit für die Familie und seine Hobbys und vor allem Gesundheit!

Martina Borcherding


Lesekompetenzen der Schüler fördern – wie schaffen wir das? 

 „Lesen-Können - darauf läuft schließlich alles hinaus.“ Christian Morgenstern (1871 – 1914)

Den unterrichtsfreien Buß- und Bettag nutzte das Kollegium, um sich unter der Leitung von LAss Benjamin Puff über die theoretischen Grundlagen des Lesens sowie dessen Förderungsmöglichkeiten fortzubilden.

„Lesen-Können“ stellt eine komplexe Fähigkeit auf verschiedenen Ebenen dar, die sich von der Entschlüsselung einzelner Wörter bis zur Anschlussdiskussion über Gelesenes erstreckt. Ähnlich vielfältig sind auch die Methoden, mit denen sich Lesekompetenzen verbessern lassen. Unser Ziel bestand darin, aus diesen Möglichkeiten ein passendes Konzept für unsere Schüler zu entwerfen, das über die im Deutschunterricht bereits praktizierten Maßnahmen hinausgeht. Dabei waren zahlreiche Aspekte zu berücksichtigen: Welche Lesebereiche möchten wir fördern? Welche Klassen können am meisten profitieren? Welche Methoden wirken sich motivierend auf das Leseverhalten der Schüler aus? Was ist einfach und schnell umzusetzen? Wie lässt sich die Leseförderung zeitlich organisieren? 

Nach intensiven Diskussionen entschieden wir uns für eine wöchentliche Lesestunde in den beiden siebten Klassen, die sich durch den Stundenplan „bewegt“ und deshalb von allen Kollegen abwechselnd durchgeführt wird. Methodisch stehen lautes Vorlesen durch geübte Leser sowie stilles freies Lesen unterschiedlicher Lektüre und Zeitungsartikel zur Auswahl. Der Grundstein einer schulischen „Kultur des Lesens“ ist damit gelegt, eine Ausweitung hinsichtlich der beteiligten Klassenstufen und Maßnahmen möglich und wünschenswert. Von den Fortschritten profitieren die Schüler dann nicht nur im Deutschunterricht, sondern überall, wo Texte eine Rolle spielen. 

Christiane Weber


 

Schuljahr 2015/16

Schulfest 2016

Der Mittwoch in der letzten Schulwoche ist für alle Mitglieder der Wirtschaftsschul-Familie, deren Familien und Freunde ein bekannter und beliebter Termin, denn das Schuljahr ist fast vorbei und die damit verbundenen Hürden sind überwunden. Das wird mit einem gemütlichen Schulfest gefeiert. Auch die ehemaligen Absolventen nutzen sehr gerne diese Gelegenheit, um ihre alten Lehrer und einige ehemalige Schulfreunde wiederzutreffen.

Das offizielle Rahmenprogramm besteht traditionell aus einer kurzen Ansprache der Schulleiterin, Frau OStDin Martina Borcherding, in der die Klassenbesten aller Jahrgangsstufen geehrt werden. Frau Borcherding dankte auch den Chor-Teilnehmern, für die gelungene Umrahmung der Abschlussfeier. Nach der Ausgabe der KMK-Zertifikate und der Urkunden für die Sprachreise-Teilnehmer durch StRin Nina Wilder wurde bei einem fröhlichen Beisammensein das abgelaufene Jahr gefeiert und Speis und Trank genossen.

Auch von den Klassen wurde wieder viel geboten. In der 7a konnte man Grußkarten kaufen und an Freunde oder Lehrer verschicken, die 7b hatte eine Slackline über einen Pool aufgebaut, auf der man sein Können unter Beweis stellen konnte. In der 8. Klasse gab es leckere Cocktails und Bowle. Die beiden 9. Klassen haben die allseits beliebte Tombola organisiert und die 10c war auf der Suche nach dem WS-Dart-Meister des Jahres.

Gegen 16:30 Uhr ehrte Sportlehrer Peter seine Besten im Schwimmen, Turnen, Tischtennis, Leichtathletik und Fußball und gab die beliebten Medaillen aus.

Für das leibliche Wohl aller Gäste während der gesamten Veranstaltung hat wieder sehr engagiert der Elternbeirat gesorgt. Es gab alles, was das Herz begehrt. Vielen Dank für die tatkräftige Unterstützung!

Wer gerne in die Wirtschaftsschule aufgenommen werden möchte, kann sich noch bis zum 05.08.2016 im Sekretariat der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg anmelden.

Stefanie Bartsch & Claudia Zehner


Stolz auf Erfolgreiche Absolventen

Die Staatliche Wirtschaftsschule Coburg verabschiedete 57 erfolgreiche Absolventen, davon 47 aus dem H-Zweig und zehn aus dem M-Zweig.

Jetzt sei die Zeit an der Wirtschaftsschule Coburg für die ehemaligen Schüler Geschichte und sie könnten stolz auf das sein, was sie erreicht hätten, sagte Oberstudiendirektorin Martina Borcherding, Schulleiterin der Staatlichen Berufsschule II und der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg, bei der Abschlussfeier im Haus Contakt. Sie berichtete den Festgästen, dass einige ihre Ausbildung an anderen Schulen fortsetzten, andere mit einer Ausbildung ins Berufsleben einstiegen. Auf jeden Fall stehe allen weiterhin eine spannende Zeit des Lernens bevor. 

Wenn wieder ein Jahrgang die Schule verlasse, würden alle ein Stück zurückblicken und sich fragen, wie die gemeinsame Zeit verlaufen ist. Natürlich gebe es einige Ereignisse, die den Schülern und auch den Lehrer im Gedächtnis blieben. Das wären zunächst gefühlte zigtausend Stunden Englisch, Deutsch, Rechnungswesen, Betriebswirtschaftslehre oder Übungsfirmenarbeit, in denen die Frustrationsgrenze auf Schüler- oder auch auf Lehrerseite das eine oder andere Mal zwar überschritten worden sei, die Konflikte aber immer hätten erfolgreich aus dem Weg geräumt werden können, sagte die Oberstudiendirektorin. Vielleicht würden sich die heutigen Absolventen lieber an die Abwechslung, die ihnen neben dem normalen Schulalltag geboten wurde, erinnern: Schulfeste, sportliche Aktivitäten, Weihnachtsfilm, Kennlerntage oder die Studienfahrt nach Italien.

Mut ist wichtig

Die Wirtschaftsschule habe auch Dinge vermitteln wollen, die nicht im Lehrplan stehen. Dazu gehöre auch der Mut, sich auszuprobieren, Fehler zu machen, ja, zu scheitern. "Wir wollten euch zeigen, dass in jeder vermeintlichen Krise das große Potenzial für einen erfolgreichen Neuanfang steckt", sagte Borcherding. "Wir haben euch auch immer als eine Gemeinschaft gesehen. Im Team erreicht man mehr als als Einzelne, und die gemeinsamen Erfolge werden euch Recht geben."

Oberstudiendirektorin Martina Borcherding wünschte den Absolventen Glück und Gelassenheit auf ihrem weiteren Lebensweg und fügte hinzu: "Da sind wir ganz optimistisch".

Klassenbeste sind Laura Beutel, Stefanie Weigelt und Lena Wagner. Die beste Prüfungsarbeit in Textverarbeitung ist Mirko Keller und Lena Jucht gelungen. Die beste Prüfungsarbeit in Englisch hat Jule Gruber. die beste Prüfungsarbeit in Rechnungswesen hat Daniela Fischer abgelegt.

Quelle: WOLFGANG DESOMBRE aus inFranken.de vom 25.07.2016

Perfekte Vorbereitung auf den Beruf - Ausbildungsbetriebe informieren sich über Übungsunternehmen

Das Unterrichtsfach Übungsunternehmen (früher: Übungsfirmenarbeit) ist seit jeher das Alleinstellungsmerkmal der Wirtschaftsschulen und bildet den Kern der dort vermittelten anwendungsorientierten und praxisnahen beruflichen Grundbildung. Dennoch herrscht vielerorts - gerade auch bei Ausbildungsbetrieben - ein Informationsdefizit im Hinblick auf Inhalte, Ziele, Ablauf und Organisation des Faches. Dies nahm die Staatliche Wirtschaftsschule Coburg zum Anlass, die regional ansässigen Unternehmen zu einer Informationsveranstaltung einzuladen.

Der Lernort Übungsunternehmen simuliert ein modernes Unternehmen, die einzelnen Arbeitsplätze orientieren sich dabei an einer typischen Aufbau- bzw. Ablauforganisation eines Großhandelsbetriebes. Die Schülerinnen und Schüler werden dadurch kompetenzorientiert auf die Anforderungen der Arbeitswelt vorbereitet.

Vertreter der Firmen AOK, Coburger Kartonagen, Haba, HUK, Kaeser, Leise, Waldrich sowie der Berufsberatung waren der Einladung gefolgt und ließen sich die Chance nicht entgehen, sich von den Mitarbeitern (sprich: Schülerinnen und Schülern der Klassen 10a und b), die Arbeit in den beiden Übungsunternehmen der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg demonstrieren zu lassen. Susanne Mildenberger vertrat die Haba-Firmenfamilie, die als Patenfirma für eines der beiden Übungsunternehmen fungiert und dieses dankenswerterweise hinsichtlich Ausstattung, Bewerbungstraining, Betriebsbesichtigungen u. v. m. vorbildlich unterstützt. Die Anwesenden zeigten sich durchweg angetan von der modernen Ausstattung, dem praxisnahen Unterricht und dem Niveau, auf dem die Schülerinnen und Schüler reale Geschäftsprozesse abbilden, sei es die Erfassung von Aufträgen mittels Warenwirtschaftssystem, die Überwachung laufender Vorgänge, Ablage, Korrespondenz per Brief oder Mail oder auch die Erstellung von Sonderangeboten. Mit welch hoher Motivation die Schülerinnen und Schüler ihre Aufgaben angehen zeigt allein schon die Tatsache, dass sie gerne einen freien Nachmittag in der Schule verbrachten, um ihre Firma zu (re)präsentieren.

Man könne sich nun erst richtig vorstellen, was sich hinter dem Unterrichtsfach verberge und die Note in Bewerbungszeugnissen besser beurteilen, war der einhellige Tenor der Vertreter der „echten“ Unternehmen in einer abschließenden Gesprächsrunde. Von besonderem Interesse war deshalb auch die Notengebung, die anhand individueller Aufgabenstellungen für die Mitarbeiter der einzelnen Abteilungen sowie mittels eines Beurteilungsbogens erfolgt. Dass hier neben Fachwissen vor allem Softskills wie Pünktlichkeit, Teamfähigkeit, Eigenverantwortlichkeit einfließen, stieß bei den vorwiegend in den Personalabteilungen tätigen Gästen auf besonders große Zustimmung. Hinsichtlich des neuen, kompetenzorientierten LehrplanPLUS nimmt das Fach Übungsunternehmen somit sicher eine Vorreiterrolle ein. Kein Wunder also, dass das Feedback aller Beteiligten uneingeschränkt positiv ausfiel.

Christoph Gradl


Wir übergeben eine Spende an die Stiftung für krebskranke Kinder in Coburg

Alle zusammen haben wir beim vergangenen Nikolausbasar eine Gesamtsumme von 500,00 Euro erwirtschaftet und wie immer sollte das Geld einem gemeinnützigen Zweck in der Region zur Verfügung gestellt werden. Gleich einer der ersten Vorschläge war die Stiftung für krebskranke Kinder Coburg. Cansu-Emely Wiggenhauser, die Klassensprecherin der Klasse 7a, sagte: „Ich habe in der Zeitung gelesen, dass es diese Stiftung gibt. Das wäre doch was für uns, oder?“ Gesagt, getan. Der Vorsitzende des Stiftungsrates, Herr Rendigs, war schon beim ersten Anruf aus der Wirtschaftsschule sehr erfreut über unsere Spendenbereitschaft. „In der Zeit der Flüchtlingskrise merken wir deutlich, dass die Spendengelder auch anderswo gebraucht werden“, sagte er.

Bei der offiziellen Übergabe erzählte Herr Rendigs unserer Schulleitung, den Schülersprechern und den Verbindungs-lehrern Einiges von der Stiftung selbst. Er nannte uns bekannte Mitglieder, den umfassenden Aufgabenbereich, das Einzugsgebiet der Betroffenen und lobte die enge Zusammenarbeit der Stiftung mit dem Universitätsklinikum in Würzburg. Viele der durchweg ehrenamtlichen Stiftungsmitarbeiter sind Eltern oder Angehörige von erkrankten Kindern. Herr Rendigs berichtete uns auch von einigen erkrankten Kindern, die von der Stiftung begleitet und unterstützt wurden bzw. werden. Er beantwortete noch alle unsere Fragen und übergab uns abschließend eine offizielle Spenderurkunde als kleines Dankeschön.

Das alles hat uns sehr mitgenommen. Die Arbeit, die die Stiftungsmitglieder leisten, ist absolut bewundernswert. Wir wünschen allen betroffenen Kindern und deren Familien viel Kraft und Zuversicht und sind uns sicher, dass die Spende an der richtigen Stelle angekommen ist.

Claudia Zehner


Der Grinch - Unser Weihnachtsfilm 2015

Nach bewährter Tradition haben wir das alte Kalenderjahr wieder mit einem gemeinsamen Kinobesuch abgeschlossen. Alle Klassen sind nach der zweiten Stunde gemeinsam mit ihren Klassenleitern und den Fachlehrern von Cortendorf zum Utopolis gelaufen und haben dort das Kino 2 "eingenommen". 

Mit ihrer kurzen Ansprache erinnerte unsere Schulleiterin, Frau OStDin Martina Borcherding, daran, bei all dem Trubel und Geschenkewahn, den eigentlichen Sinn von Weihnachten nicht aus dem Auge zu verlieren. Anschließend bedankten sich die Schülersprecher Sofie Karsch und Sinan Ercen für den gelungenen Ablauf des vergangenen Nikolausbasars und verkündeten den dabei erzielten Gesamtbetrag von 500 Euro, der in diesem Jahr an die Stiftung für krebskranke Kinder Coburg gehen soll. Beide Schülersprecher wünschten ihren Mitschülern und Lehrern ein schönes Weihnachtsfest, erholsame Ferien und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Als Einstimmung auf die Weihnachtszeit hat sich die SMV diesmal für den Film "Der Grinch", einer US-amerikanischen Fernsehkomödie mit Jim Carrey in der Hauptrolle, entschieden. In dem kleinen Ort Whoville sind alle Bewohner emsig dabei, das Weihnachtsfest vorzubereiten. Nur der Grinch, eine Kreatur mit grüner Haut, die nicht weit entfernt in einer Berghöhle lebt, mag Weihnachten gar nicht. Wegen seiner schlechten Erfahrungen in der Kindheit versucht er alles, um den anderen das Fest zu vermiesen. In der Verkleidung des Weihnachtsmannes stiehlt er die Geschenke der Einwohner. Doch sein Plan geht nicht auf, die Bewohner von Whoville feiern Weihnachten trotzdem. Die kleine Cindy Lou Who möchte mehr über den Grinch erfahren. Nachdem sie seine Geschichte herausgefunden hat, setzt sie sich für ihn ein und hilft ihm, seine Vergangenheit zu verarbeiten. Der Grinch erkennt nach und nach die Güte des Mädchens und auch die Bedeutung des Weihnachtsfestes. Er gibt die Geschenke zurück und nimmt erstmals am Weihnachtsfest von Whoville teil.

Claudia Zehner


Kooperation der Staatl. Wirtschaftsschule Coburg mit der WS Bamberg

Zu einer Betriebsbesichtigung der etwas anderen Art empfingen Mitarbeiter der beiden Übungsunternehmen Haba GmbH und CPM GmbH der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg ihre Kollegen aus den Übungsunternehmen der Wirtschaftsschule Bamberg.  

Nach einer Führung durch die Geschäftsräume folgte ein Gedanken-austausch über Aufbau, Arbeitsabläufe und Struktur der jeweiligen Firmen. Da sich die Konzepte teilweise erheblich unterscheiden, ergab sich eine lebhafte Diskussion über die jeweiligen Vor- und Nachteile. Eines jedoch konnten die Vertreter beider Firmen bestätigen: Die Mitarbeiter (sprich: Schüler) werden durch das Fach Übungsunternehmen, das ausschließlich an Wirtschaftsschulen unterrichtet und ab dem Schuljahr 2017/18 sogar Teil der Abschlussprüfung wird, optimal auf das Berufsleben vorbereitet.

Christoph Gradl


Pädagogischer Tag 2015

„Classroom mangement “ – dieses im Schulbetrieb zeitlose Thema stand heuer im Mittelpunkt des pädagogischen Tages. Da die Referenten, Hans Ferstl und Katharina Fischer von der Firma empower, am eigentlichen Termin bereits ausgebucht waren, erklärten sich die Lehrkräfte der Wirtschaftsschule spontan bereit, die Veranstaltung vom Buß- und Bettag auf Samstag, 14. November, zu verlegen. Und sogar einen Teil der Finanzierung übernahmen die Teilnehmer selbst.

Diese Entscheidung sollte nicht bereut werden. Kurzweilig, lebensnah, unterlegt mit Beispielen aus der Praxis, informierend ohne zu belehren zeigten die Profis Maßnahmen und Wege für eine erfolgreiche Führung im Klassenzimmer und einen wirksamen Umgang mit Unterrichtsstörungen auf. Ihr Ansatz der konfrontativen Pädagogik (Verstehen - aber nicht einverstanden sein) basiert auf dem Grundsatz, Verhaltensänderungen durch konsequentes Ahnden von Fehlverhalten anzuregen. Gegenseitiger Respekt und Aufmerksamkeit sind Grundlage der Zusammenarbeit von Lehrkräften und Schülern, jedoch müssen gemeinsam aufgestellte Regeln im Konflikt weder erklärt noch begründet werden. Die Kritik (= Konfrontation) bezieht sich grundsätzlich auf das gezeigte Verhalten eines Schülers, nicht auf die Person an sich. Man kann seine Schülerinnen und Schüler mögen, aber trotzdem oder gerade deshalb bei Regelübertretungen ausnahmslos intervenieren. Denn: Ignoriertes Verhalten interpretiert der Schüler als erlaubtes Verhalten!

Anhand mentaler (z. B. Übernahme der Führungsrolle), non-verbaler (z. B. Körpersprache) und verbaler (z. B. Gesprächsführung) Techniken demonstrierten die Referenten, wie konkret mit Unterrichtsstörungen umzugehen ist, wie Regeln im Klassenzimmer wirkungsvoll aufgestellt, umgesetzt und eingehalten werden oder wie Vermeidungsstrategien von Schülern („Beim Kollegen … darf ich das aber auch!“) begegnet werden kann.

Die Coolness- und Anti-Aggressivitätstrainer veranschaulichten ihre Ausführungen mit Rollenspielen und Alltagserfahrungen aus ihrer Arbeit mit Klassen, in denen unterrichten aufgrund massiver Störungen überhaupt nicht mehr möglich ist, bis hin zu massiv gewalttätigen Wiederholungstätern. Wohltuend ehrlich dabei der Hinweis, dass es sich bei ihrem um einen von vielen pädagogischen Ansätzen handelt, mit dem sie selbst allerdings große Erfolge erzielen.

Fazit: Ein anstrengender, aber gewinnbringender und äußerst unterhaltsamer Fortbildungstag!

Christoph Gradl


Wirtschaftsschüler informieren sich!

Die Klassen 9 a und 9 b haben am 27./28. Oktober 2015 den Aids-Parcours bei der AOK in Coburg-Cortendorf absolviert. Unter Begleitung ihrer Lehrkräfte Frau Abeldt (9a) sowie Herrn Müller und Herrn Gradl (9b) nahmen die Schülerinnen und Schüler an einer erlebnisorientierten Aids-Präventionsaktion teil, die von der AOK in Zusammenarbeit mit der AIDS-Beratung Oberfranken, der Diakonie und dem Landratsamt angeboten wurde.

In Kleingruppen aufgeteilt bestand an verschiedenen Stationen Gelegenheit, sich umfassend über Übertragungswege, Schutzmaßnahmen und Verhütungsmittel (Wirkungsweisen, Sicherheit, Vor- und Nachteile) sowie ein Leben mit der Infektion zu informieren. Aber auch Fragen rund um die Themen Partnerschaft, Liebe und Beziehung selbst wurden dabei angesprochen. Dabei konnten bereits vorhandene Kenntnisse erweitert und spielerisch angewendet werden. Das große Interesse an diesem Thema wurde durch die aktive Beteiligung unserer Schüler deutlich. Erklärtes Ziel dieser Aktion war es zudem, einer zunehmenden Sorglosigkeit und einem nachlassenden Schutzverhalten im Umgang mit der Krankheit entgegenzuwirken. Fazit: eine interessante und wichtige Bereicherung unseres Schulalltags!

Christoph Gradl


Martina Borcherding - neue Schulleiterin der Staatlichen Berufsschule II und der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg

Am 21. Oktober 2015 wurde StDin Martina Borcherding offiziell als neue Schulleiterin des "Staatlichen Beruflichen Schulzentrums II Coburg" eingeführt.

"Lehren und Lernen soll Spaß machen!" Mit diesen Worten beschrieb sie ihre Wunschvorstellung einer guten Atmosphäre in einer Schule. 

Zu Beginn ihrer Rede bedankte sie sich beim Kollegium, der Regierung von Oberfranken, der Stadt Coburg, den Kammern, der Elternschaft und nicht zuletzt bei den Schülerinnen und Schülern für die vielfältige Unterstützung, die sie insbesondere in den letzten 1,5 Jahren erfahren durfte. In dieser Zeit bewältigte sie nicht nur ihre Aufgaben als Ständige Vertreterin der Schulleiterin, sondern auch die der erkrankten Schulleiterin selbst. Aus einem anfänglichen "Ich schaffe das!" wurde so schnell ein "Wir schaffen das!".

Gemeinsam mit der "Schulfamilie" wolle sie die Qualität der schulischen Ausbildung weiter verbessern. Schulentwicklung sei für sie in erster Linie Unterrichtsentwicklung. Zur Erreichung dieses Zieles bat sie um weiterhin gute Zusammenarbeit.

Auf sehr gelungene Weise musikalisch umrahmt wurde die Feier von Schülern der Berufsschule, Heiko Herrmann, Daniel Maar und Sandra Leicht und von Alina Friedrich, unserer Dipl.-Musikpädagogin. 

Regierungspräsident Wilhelm Wenning wünschte Frau Borcherding in seiner Einführungsrede viel Freude und Erfolg bei ihrer alten und neuen Tätigkeit. Auch er betonte die Doppelbelastung, die sie seit dem Januar 2014 erfolgreich gemeistert habe und überbrachte den besonderen Dank der Regierung von Oberfranken hierfür. 

Allerdings sei sie mit dieser Doppelbelastung auch gut vorbereitet worden für ihre Schulleitertätigkeit. Da Frau Borcherding außerdem über 30 Jahre Unterrichtserfahrung, eine kaufmännische Ausbildung sowie Erfahrungen als Evaluatorin und Mitarbeiterin für die Schulverwaltung verfüge, hätte sie allerbeste Voraussetzungen.

"Nur der kann ein Licht anzünden, in dem selbst ein Feuer brennt." Mit diesen Worten verlieh Norbert Tessmer, Oberbürgermeister der Stadt Coburg, seinem Optimismus Ausdruck, dass die Schulleitung bei Martina Borcherding in besten Händen sei. "80 % des Hochbauetats fließen in den Schulbau", sagte Tessmer. Und das sei in einem Land, in dem Bildung nahezu der einzige Rohstoff sei, gut investiertes Geld, unter anderem, weil so Transferzahlungen vermieden werden können. 

Weiterhin gratulierten recht herzlich Rainer Kissing, Leiter der Aus- und Weiterbildung der IHK zu Coburg und Bettina Beninde, Vorstandsmitglied des Fördervereins der Berufsschule.

StRin Nina Wilder und OStR Klaus Biersack gratulierten als Personalräte im Namen der Kollegien von Wirtschaftsschule und Berufsschule. Beide lobten ausdrücklich den kollegialen Umgang und die gute Atmosphäre, die zu einer sehr angenehmen Zusammenarbeit führt. Nina Wilder überreichte auch Geschenke vom Kollegium der Wirtschaftsschule. Bei so einer verantwortungsvollen Tätigkeit ist es auch wichtig, dass man Zeit für Entspannung bzw. zum Auffüllen der Energietanks findet, deshalb bekam sie ein von allen Kollegen signiertes Foto der Wirtschaftsschule und ein "Wohlfühlpaket" geschenkt.

Anschließend überbrachten Julia Vogt und Jannik Wolf, die Schülersprecher der beiden Schulen, die Glückwünsche im Namen der Schüler. Als Voraussetzungen, um Schulleiter zu werden, nannten sie Fairness, Freundlichkeit sowie die Fähigkeiten, immer ein offenes Ohr zu haben und manchmal Härte zu zeigen. Da dies aber alles Grundeigenschaften von Frau Borcherding seien und sie darüber hinaus ein wahres Organisationsgenie sei, wäre die richtige Person Schulleiterin geworden. 

Harald Rank und Claudia Zehner

Schuljahr 2014/15

Schulfest - Alle Jahre wieder

... immer am Mittwoch in der letzten Schulwoche findet unser Wirtschaftsschulfest statt. Das wissen nicht nur unsere Schüler, deren Eltern und die Kollegen, sondern auch für alle Ehemaligen steht dieser Termin schon fest im Jahreskalender. Und so hatten wir auch dieses Jahr wieder einen sehr gut gefüllten Schulhof und am Ende einen restlos ausverkauften Imbissstand.

Während der Eröffnung durch unsere Schulleiterin, Frau Studiendirektorin Martina Borcherding, war das Wetter noch unentschlossen, doch letztendlich zeigte sich Petrus gnädig mit uns und schickte eine Hand voll Sonnenschein. Frau Borcherding gratulierte den Klassenbesten zu ihren Erfolgen, bedankte sich bei den Chormitgliedern für ihr Engagement und gratulierte auch dem diesjährigen Gewinner des Lesewettbewerbs, Davide Scaffidi. Anschließend übergaben Herr Oberstudienrat Ralf Gutgesell und Frau Studienrätin Nina Wilder die Zertifikate an die Teilnehmer der Sprachreise nach Broadstairs beziehungsweise an die erfolgreichen Prüflinge des KMK-Englisch-Zertifikats.

Und dann ging es auf ins Getümmel. In der Klasse 7 konnte man Grußkarten erwerben, die zusammen mit einer Rose, einem Luftballon oder Gummibärchen am letzten Schultag verteilt wurden. Die Klassen 8aMH und 8bH waren die Organisatoren der allseits beliebten Tombola, in der 9aMH konnte man sich beim “Minion-Bowling“ sportlich betätigen,

die 9bH veranstaltete ein "WS-LOTTO" und in der 10c wurde um die Wette auf Luftballons gespickt.

Wir danken allen Beteiligten für ihre Ideen und die gelungene Umsetzung. Ein ganz dickes DANKESCHÖN geht wie immer auch an den fleißigen Elternbeirat, der dafür sorgte, dass wieder einmal ausreichend Speis und Trank zur Verfügung standen.

Wenn auch Euch/ Ihnen das Fest gefallen hat, so sagt es gerne weiter... freundliche Gäste sind an der Wirtschaftsschule immer herzlich willkommen.

Claudia Zehner


Wir verabschieden 62 erfolgreiche Absolventen

Zur bestandenen Abschlussprüfung an der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg gratulierte Studiendirektorin Martina Borcherding den Absolventen persönlich, aber auch im Namen des Kollegiums. 62 erfolgreiche Absolventen, davon 52 aus dem H-Zweig und zehn aus dem M-Zweig, hätten erwartungsfroh auf diesen Tag hingearbeitet, sagte Borcherding bei der Abschlussfeier im Haus Contakt.

Frau Borcherding legte für ihre Ansprache ein galaktisches Ereignis zugrunde: „Am Dienstag um 13:49 Uhr wurde still und leise ein Meilenstein in der Geschichte erreicht. Die Raumsonde `New Horizons` erreichte nach fast zehn Jahren Reisezeit und fünf Milliarden Kilometern den Zwergplaneten Pluto. Damit wird ein Kapitel in der Geschichte der Raumfahrt beendet und überall auf der Erde sind die Menschen schon gespannt, welches Kapitel das nächste sein wird.“ Auch jeder Mensch habe seine eigene Geschichte. Es beginne immer mit der Kindheit. Der Besuch der Schule bilde dann das zweite Kapitel. „Hinter euch liegen jetzt ebenfalls etwa zehn Jahre Reisezeit und etwa fünf Milliarden Unterrichtsstunden, großzügig aufgerundet.“ Damit würden die Schüler das Kapitel Schule erfolgreich abschließen und könnten nun nach den Sternen greifen, sagte die Studiendirektorin.
„Ich wünsche Euch im Namen der Schule und im Namen aller Kolleginnen und Kollegen für euren weiteren Lebensweg Durchhaltekraft, Erfolg und das nötige Glück, sodass Ihr dann zufrieden zurückblicken könnt. Möglicherweise werdet ihr dann feststellen, dass sich die Zeit an der Wirtschaftsschule und die viele Arbeit, die ihr geleistet habt, auszahlt und sich in eurer eigenen Geschichte alles stimmig ineinanderfügt“, sagte Martina Borcherding.
Der Chor der Wirtschaftsschule gestaltete unter anderem mit dem Song „Nur noch kurz die Welt retten“ von Tim Bendzko die Abschlussfeier. Die Absolventen Dominic Dünzl, Juliana Pitterle und Adrian Lang skizzierten ihre Schulzeit. Auch die Vorsitzende des Elternbeirates, Elke Körger, übermittelte Glückwünsche zur bestandenen Prüfung.

Aus: Coburger Tageblatt, 20.07.2015 (leicht verändert)


Andrea Wittig in den Ruhestand verabschiedet

Zum 31.03.2015 verabschiedeten wir unsere Schulleiterin, Frau Oberstudiendirektorin Andrea Wittig, in den Ruhestand. Seit über 30 Jahren gehörte sie in vielfältigen Positionen dem Kollegium der Kaufmännischen Berufsschule an.

Nach Abschluss des Studiums der Wirtschaftspädagogik an der Universität Erlangen-Nürnberg und dem Referendariat an der Berufsschule und der Wirtschaftsschule in Bamberg nahm Andrea Wittig im September 1984 ihren Dienst an der Staatlichen Berufsschule mit BAS Coburg auf. Hier unterrichtete sie vorrangig in den Versicherungsfachklassen, für die sie von 1998 bis 2001 gemeinsam mit den Gesundheitsberufen auch als Fachbetreuerin verantwortlich war. Bei ihrer pädagogischen Arbeit war es ihr ein besonderes Anliegen, den Auszubildenden nicht nur das erforderliche Wissen sondern darüber hinaus die erforderlichen Sozial- und Handlungskompetenzen zu vermitteln, um im zukünftigen Berufsleben bestehen zu können und unsere Gesellschaft verantwortungsvoll mitzugestalten. Als Koordinatorin für außerschulische Kontakte war sie federführend an der Gründung des Vereins „Freunde und Förderer der Kaufmännischen Berufsschule Coburg e.V.“ beteiligt, der unser Schulleben bis heute sehr aktiv unterstützt. Über die Schule hinaus engagierte sie sich als Mitglied in der Lehrplankommission am Institut für Schulpädagogik und in mehreren Arbeitskreisen der Versicherungswirtschaft sowie in verschiedenen Ausschüssen der IHK zu Coburg und der IHK Oberfranken. Im Jahr 2001 übernahm Andrea Wittig die Funktion der Stellvertreterin des Schulleiters am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum II Coburg. Durch ihr herausragendes Engagement gelang es ihr, den Schulalltag der Kaufmännischen Berufsschule mit rund 1400 Schülerinnen und Schülern und 45 Lehrkräften effizient und erfolgreich zu organisieren und das Kollegium in seinem Engagement bei der Weiterentwicklung der Schule kooperativ zu unterstützen. Über ihren vielfältigen Aufgabenbereich an der Berufsschule war sie auch in alle komplexen Entscheidungsprozesse der Wirtschaftsschule mit eingebunden. Außerdem unterstützte sie den Schulleiter während der sechsjährigen Um- und Anbauzeit der Berufsschule äußerst tatkräftig und konnte so zur gelungenen Gestaltung der Räumlichkeiten beitragen. Mit dem Motto „Stillstand heißt Rückschritt“ übernahm Andrea Wittig im August 2010 schließlich die Schulleitung der Berufsschule II und der Wirtschaftsschule Coburg. An beiden Schulen führte sie erfolgreich das QmbS ein, da es ihr ein besonderes Anliegen war, die Qualität der schulischen Ausbildung im Rahmen des dualen Systems zu sichern und das Profil der Wirtschaftsschule zu schärfen. Ihr Ziel war stets, ein Klima der gegenseitigen Wertschätzung und Kollegialität an einer guten Schule zu schaffen. Ein weiterer Schwerpunkt lag in der Erhaltung des High-End-Niveaus im informationstechnischen Bereich der Berufsschule und der Anpassung der Wirtschaftsschule an die Anforderungen eines modernen Unterrichts. Ihre Kontaktfreudigkeit, Umsicht und Zuverlässigkeit wirkten sich sehr positiv und gewinnbringend für beide Schulen auf die Zusammenarbeit mit den Ausbildungsbetrieben, der IHK, der HWK, den Ärztekammern, der Hochschule und den Eltern aus. Wir bedanken uns bei Andrea Wittig für ihr überaus erfolgreiches Wirken im beruflichen Schulwesen in Coburg und wünschen ihr in ihrem neuen Lebensabschnitt viel Gesundheit, Glück und Zufriedenheit und Zeit für all die Aktivitäten, die hinter ihrer Arbeit als Schulleiterin zurückstehen mussten.

Martina Borcherding und Margret Kolb


Autorenlesung mit Friederike Schmöe

Kultur erleben! Wie jedes Jahr organisierten die Deutsch-Lehrkräfte der Abschlussklassen eine kulturelle Veranstaltung. Dieses Jahr sollte es kein Kinobesuch und auch keine Theatervorstellung werden, sondern – eine Autorenlesung. So besuchten die Abschlussklassen eine Lesung von Friederike Schmöe in der Stadtbibliothek Coburg. Die Bamberger Krimiautorin las aus ihrem Buch "Zuträger".

Jana, die neue Klientin von Privatdetektivin Katinka Palfy, hat gerade eine Stelle beim Bamberger Ableger des IT-Unternehmens Kvintu bekommen. Ihr Traumjob! Sie trainiert sogar mit dem Kvintu-Team für den Weltkulturerbelauf. Doch sehr bald erweist

sich die Stelle als Albtraum. Hanne, die sie in ihre Arbeit einweist, verschwindet spurlos aus der Firma, Jana wird massiv gemobbt. Und eines Tages treibt ein totes Mädchen in der Regnitz. Sie war Praktikantin bei Kvintu...  Mit der Auflösung des mysteriösen Falls beschäftigt sich die Privatdetektivin "Katinka Palfy".

Friederike Schmöe, Dozentin für Germanistik an der Universität Bamberg, versuchte die Schüler mit ihrer kurzweiligen Lesung bestens zu unterhalten. Nach der Lesung konnten interessierte Schüler noch allerlei Fragen an die Autorin loswerden. So konnten sie auch erfahren, wie der Arbeitsalltag eines Kriminalschriftstellers aussieht. Auf Wunsch signierte die Autorin den Schülern zum Abschluss ihre vor Ort erworbenen Exemplare des Romans. Für alle war dieser Tag eine willkommene Abwechslung zum herkömmlichen Schulalltag.

Stefanie Bartsch & Inga Welsch


Wirtschaftsschule Coburg im Kultusministerium zu bewundern

Ein Foto der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg kann man derzeit im Rahmen einer Ausstellung im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst bewundern.

Im Wettbewerb um "Das schönste Foto unseres Schulhauses" wurde unter allen beruflichen Schulen Bayerns auch die Einsendung der Wirtschaftsschule ausgewählt. StRin Claudia Zehner gelang es, das Gebäude aus dem Jahre 1907, in dem die Staatliche Wirtschaftsschule Coburg seit 1978 beheimatet ist, eindrucksvoll in Szene zu setzen. Somit ist das Foto mit dem historischen Eingang und dem kürzlich sanierten Glockenturm nun Teil dieser Kunstausstellung in München. Auch Ministerialdirigent German Denneborg war bei seinem Rundgang durch die Ausstellung sichtlich angetan.

Schülerinnen und Schüler, die den besonderen Charme dieser beschaulichen Schule gerne persönlich erleben und dort ihren mittleren Bildungsabschluss erwerben wollen, haben vom 16.03. bis 27.03.2015 die Gelegenheit, sich für die 4-stufige Wirtschaftsschule anzumelden.

 

 


Lass Thore Wojke als Neuzugang an der Wirtschaftsschule

Ab dem zweiten Halbjahr 2015 unterstützt Herr Thore Wojke das Team der Wirtschaftsschule. Er unterrichtet die Fächer Englisch und Geographie und wird die Klassen übernehmen, die bisher von Herrn Pommer betreut worden waren. Das Kollegium und die Schulleitung der Wirtschaftsschule freuen sich sehr, ihn als jungen, kompetenten und engagierten Kollegen in ihren Reihen begrüßen zu dürfen.

Ralf Gutgesell


OStR(RS) Reinhard Pommer in den Ruhestand versetzt

Mit Wirkung vom 13.02.2015 wurde unser allseits geschätzter Kollege Reinhard Pommer nach 38 Jahren(!) Lehrtätigkeit an der Wirtschaftsschule in den wohlverdienten Ruhestand versetzt. Nachdem die offizielle Verabschiedung durch die Ständige Vertreterin der Schulleiterin Frau Martina Borcherding bereits am Montag, 09.02.2015 erfolgt war, ließ es sich auch der Weitere Ständige Stellvertreter der Schulleiterin, Herr Gutgesell, nicht nehmen, Herrn Pommer an seinem letzten Schultag nochmals seine Anerkennung auszusprechen und für die geleisteten Dienste zu danken.

Mit Herrn Pommer verliert die Wirtschaftsschule einen sehr kompetenten, zuverlässigen, humorvollen und sympathischen Kollegen. Wir wünschen ihm für seinen nächsten Lebensabschnitt vor allem weiterhin so gute Gesundheit wie bisher und die Erfüllung der Träume, für die im hektischen Berufsleben vielleicht bisher keine Zeit war …

Oberstudienrat Ralf Gutgesell neuer Stellvertreter an der Wirtschaftsschule Coburg

Mit Wirkung vom 01.12.2014 wurde Herr OStR Ralf Gutgesell vom Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst zum Weiteren Ständigen Vertreter der Schulleiterin der Staatlichen Berufsschule II Coburg mit Staatlicher Wirtschaftsschule Coburg bestellt. Herr Gutgesell ist für die Wirtschaftsschule zuständig.

Nach dem Abitur und einem zwölfjährigen Dienst als Offizier der Luftwaffe nahm Ralf Gutgesell in Regensburg sein Studium für das Lehramt an Gymnasien in den Fächern Deutsch und Englisch auf.

Um seine Englischkenntnisse zu vervollständigen, führte ihn ein einjähriger Aufenthalt als Teaching Assistant an die University of Colorado in Boulder. Nach Rückkehr aus Amerika schloss er 1999 sein Studium ab und absolvierte sein Referendariat an verschiedenen Gymnasien in der Oberpfalz. Mit Beginn des Schuljahres 2001/02 kehrte er in seine fränkische Heimat zurück und  trat seinen Dienst als Studienrat an der Staatlichen Wirtschaftsschule in Coburg an. Im August 2011 folgte die Ernennung zum Oberstudienrat.

Seinen Unterricht anspruchsvoll und abwechslungsreich zu gestalten, ist ihm ein wichtiges Anliegen. In den letzten Jahren erweiterte Herr Gutgesell die klassische Lehrerarbeit um immer mehr Bereiche und konnte sich somit zusätzliche Kompetenzen erarbeiten. So war er bis zu seiner Ernennung Koordinator für Maßnahmen zur Gestaltung des Schullebens und zur pädagogischen Schwerpunktsetzung und seit Einführung des Qualitätsmanagements an beruflichen Schulen Mitglied im QmbS-Team der Schule. Für das Kollegium nahm er das Amt des Personalratsvorsitzenden wahr. Seit Beginn des Schuljahres konnte Herr Gutgesell bereits einen Teil der vielfältigen Aufgaben eines Stellvertreters kennenlernen und Erfahrungen sammeln.

Die ständige Vertreterin der Schulleiterin, Frau StDin Martina Borcherding, und das Kollegium wünschten ihm in einer kleinen Feierstunde Freude bei seiner neuen verantwortungsvollen Aufgabe und stets eine glückliche Hand bei seinen Entscheidungen.

Martina Borcherding


Rechtsanwalt Dr. Hermann Raith zu Besuch an der Wirtschaftsschule

Im ersten Halbjahr dieses Schuljahres sollten die Schüler der Klasse 8aMH im Deutschunterricht bei Frau Bartsch über ihren Traumberuf oder einen Ferienjob, der ihnen besonders  gefällt, referieren.

Frau Bartsch legte bei der Bewertung der Referate besonderen Wert auf die Aktivierung der Mitschüler. So wählten einige Referenten ein Quiz, Materialproben oder den Einsatz von Musik, um ihren Mitschülern den ausgewählten Beruf näherzubringen. Am 9. Dezember allerdings überzeugte Jannis Scheler bei seinem Vortrag auf eine besondere Art und Weise.

Er ließ extra für sein Referat über den Beruf des Anwalts den Rechtsanwalt Dr. Hermann Raith von der Nürnberger Kanzlei Schneider, Geiwitz und Partner aus Dingolfing anreisen. Während Jannis in seinem Referat den Beruf des Anwalts vorstellte, über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sprach und die Verdienstmöglichkeiten aufzählte, berichtete Dr. Raith von seinem Berufsalltag als Rechtsanwalt für Insolvenzrecht. Er schilderte seinen Beruf als abwechslungsreich und interessant, machte aber auch deutlich, dass es ein langer Weg und eine harte Ausbildungszeit ist, bis man als Rechtsanwalt in der Praxis tätig wird. Er erzählte vom Ablauf einer Gerichtsverhandlung und hatte dafür eigens seine Robe, das Gewand, das die Anwälte in einem Gerichtssaal tragen müssen, mitgebracht, um es den Schülern der 8aMH zu zeigen.

Nach dem Referat von Jannis waren sich deshalb alle Schülerinnen und Schüler einig, dass der Deutschunterricht diesmal besonders praxisnah und im wahrsten Sinne des Wortes „zum Anfassen“ war.

Stefanie Bartsch


Wirtschaftsschüler in der Weihnachtsbäckerei... Feiler

Die Klasse 10a der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg war für den diesjährigen Nikolausbasar bestens gerüstet. Gemeinsam mit den Klassenlehrerinnen Frau Reißenweber und Frau Weber ging es am 05.12.2014 in die Backstube der Bäckerei Feiler nach Creidlitz. Dort angekommen, wurde in verschiedenen Backteams fleißig abgewogen, geknetet, gerührt, ausgestochen, genascht, dekoriert und liebevoll verpackt.

Dankbar wurden einige „Insidertipps“ von den Mitarbeitern der Bäckerei angenommen, um die Plätzchen und Kuchen noch leckerer und schöner zu gestalten. Neben Gewürzkuchen wurden viele weitere köstliche Plätzchensorten gebacken und teils außergewöhnlich geformt und verziert.

Wie gut diese - von der Bäckerei Feiler gesponserten – Leckereien ankamen, zeigte dann der Verkauf am Nikolausbasar. Am Ende waren alle selbstgebackenen Spezialitäten ausverkauft und der erwirtschaftete Erlös konnte für einen guten Zweck an die SMV der Wirtschaftsschule weitergegeben werden.

Silke Reißenweber


Wirtschaftsschüler spenden für Coburger Tafel

Besuch von Schülern der Wirtschaftsschule Coburg bekamen die Mitarbeiter der Coburger Tafel am 17.11.2014. Ausgestattet mit Fragebögen, jeder Menge Neugier und vielen, vielen Lebensmitteln machte sich die Klasse 10 bH gemeinsam mit ihren Klassenleitern Christoph Gradl und Inga Welsch auf den Weg in die neuen Geschäftsräume in der Rodacher Straße 63.

Frau Hochherz, 2. Vorsitzende des Vereins Coburger Tafel e. V., erklärte bei einem kurzen Rundgang Aufbau, Organisation und Arbeitsabläufe der sozialen Einrichtung und beantwortete die vielen Fragen der Schüler. Diese bekamen neben einer willkommenen Abwechslung vom Unterrichtsalltag vor allem ein Bewusstsein für Sinn und Notwendigkeit dieser Institution.

Bevor man sich wieder auf den Heimweg machte, übergaben die Klassensprecher Mona Rathmann und Jan Pietschmann im Namen der Klasse und der gesamten Wirtschaftsschule eine kombinierte Sach- und Geldspende. Neben den vielen Waren bedankte sich Frau Hochherz vor allem auch über die finanzielle

Unterstützung mit über 100 € Bargeld, die dabei helfen, den alltäglichen Aufgaben nachzukommen. Vielleicht nimmt der ein oder andere auch in Zukunft die Möglichkeit wahr, die Coburger Tafel zu unterstützen.

Christoph Gradl


Informationsveranstaltung der AOK

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts lebten Ende 2013 rund 80.000 Menschen mit einer HIV-Infektion in Deutschland. Die Zahl der geschätzten Neuinfektionen in 2013 liegt bei 3.200 Fällen. In letzter Zeit hat die Aidsforschung bedeutende Fortschritte erzielen können. Die Lebensqualität und der Gesundheitszustand HIV-infizierter Menschen haben sich durch neue Behandlungsansätze deutlich verbessert. Auch angesichts dieser sich abzeichnenden Hoffnungen bleibt jedoch Prävention und damit die Verhinderung von Neuinfektionen das einzig wirksame Mittel gegen HIV.

Im Rahmen einer Aids-Präventionsaktion hat die AOK Coburg Schülern der neunten Klassen in Zusammenarbeit mit der AIDS-Beratung Oberfranken, der Diakonie und dem Landratsamt eine erlebnisorientierte Aids-Präventionsaktion angeboten. Ein eigens dafür aufgebauter "AIDS-Parcours“ gab den Jugendlichen die Gelegenheit, sich an verschiedenen Stationen umfassend über Übertragungswege, Schutzmaßnahmen und Verhütungsmittel (Wirkungsweisen, Sicherheit, Vor- und Nachteile) sowie ein Leben mit der Infektion zu informieren. Aber auch Fragen rund um die Themen Partnerschaft, Liebe und Beziehung wurden dabei angesprochen. Erklärtes Ziel dieser Aktion war es, einer zunehmenden Sorglosigkeit und einem nachlassenden Schutzverhalten im Umgang mit der Krankheit entgegenzuwirken.

Inga Welsch


Schuljahr 2013/14

Sommer, Sonne, (WS-)Schulfest 2014

Auch in diesem Schuljahr gab es am letzten Mittwoch vor den großen Ferien das traditionelle Sommerfest an der Wirtschaftsschule, zudem Schüler, Eltern, Kollegen des Beruflichen Schulzentrums und auch Ehemalige herzlich geladen waren.

Die Sonne strahlte fleißig vom Himmel und so konnte auch Frau Studiendirektorin Martina Borcherding, ständige Vertreterin der Schulleitung, freudestrahlend das Fest eröffnen und zunächst den jeweils Klassenbesten zu ihren tollen Ergebnissen in diesem Schuljahr gratulieren. Ausgezeichnet wurde auch die Gewinnerin des Lesewettbewerbs, Amelie Kröger aus der Klasse 7a. Im Anschluss an weitere Ehrungen und Danksagungen durfte dann ausgiebig geschlemmt, aber auch etwas sportliche Betätigung betrieben werden...
Wer sein Köpfchen einsetzten wollte, nahm am WS-Quiz teil oder versuchte „eine Minute“ perfekt umzusetzen. Nach all der Anstrengung boten selbst gemixte Smoothies und Cocktails eine willkommene Erfrischung.

Wir danken allen Beteiligten für ihre Ideen und die gelungene Umsetzung. Ein besonderer Dank gilt wie immer dem fleißigen Elternbeirat, der dafür sorgte, dass wieder einmal ausreichend Speis und Trank zur Verfügung standen.

Wenn auch Euch/ Ihnen das Fest gefallen hat, so sagt es gerne weiter... freundliche Gäste sind an der Wirtschaftsschule immer herzlich willkommen.

Manuela Krause


1:0 für unsere Abschlussschüler

Unter diesem Motto standen die Reden anlässlich der feierlichen Verabschiedung unserer Absolventen im Haus Contakt am Freitag, dem 18.07.2014. Sowohl Frau Studiendirektorin Martina Borcherding, ständige Vertreterin der Schulleitung, als auch der Elternbeiratsvorsitzende Herr Stefan Bauersachs und die Abschlussschüler selbst haben Parallelen zu der diesjährigen Fußballweltmeisterschaft gezogen.

Von den Trainern der Schule, also den Lehrkräften wurden den Schülern die Spielregeln beigebracht, sodass niemand am Ende in die Verlängerung gehen musste.
Insgesamt haben 57 Schülerinnen und Schüler das Trainingslager der Wirtschaftsschule mit Bravour durchlaufen und dafür am Ende ihren Mittleren Bildungsabschluss erhalten.

Mit den Worten von Frau Borcherding: „Spielt eure Stärken aus, aber spielt fair“ wünschen Euch auch die Trainer der Wirtschaftsschule noch einmal viel Erfolg für die künftigen Turniere, die euch bevorstehen.

Sabine Hundt


Unsere Kindergartenaktion

Am 28. März 2014 halfen sieben Schülerinnen aus verschiedenen Klassen der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg der Kindertagesstätte „Arche“ im Heimatring, ihren Garten auf Vordermann zu bringen.

Die Idee, eine soziale Einrichtung zu unterstützen, war im Rahmen des Mentorinnenprojektes von Stadt und Landkreis Coburg entstanden.

Durch den Kontakt einer Schülerin zur „Arche“ kamen wir zu unserer Kindergartenaktion, bei der wir einen Nachmittag lang in den Außenanlagen Laub rechten, Wege kehrten und ein Beet von Wurzeln und Unkraut säuberten. Unterstützung erhielten wir von Seiten der Tagesstätte und unserer Mentorinnen.

Als Stärkung zwischendurch gab es Kaffee, Saft und Kuchen für alle Beteiligten.

Am Ende waren wir sehr stolz auf das Ergebnis unserer Mühen: Der Garten ist komplett vom Laub befreit und in dem Beet ist jetzt Platz für neue Pflanzen.

Bei dem Projekt stellten wir außerdem fest, dass uns das freiwillige Helfen sehr viel Spaß bereitet hat. Wir hoffen, dass sich auch die Kinder über den gepflegten Spielbereich freuen.

Christiane Weber


Mentorinnen an der Wirtschaftsschule

„Herzlich willkommen an der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg“ hieß es am 17. Januar für die sieben Frauen, welche jeweils einem Mädchen seit Schuljahresbeginn mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Zum zweiten Mal nehmen Wirtschaftsschülerinnen am städtischen Programm „Schritt für Schritt“ teil, bei dem die aus Mentee und Mentorin bestehenden Tandems gemeinsam in Fragen der Berufsfindung und Lebensplanung der Mädchen aktiv sind. Dazu gehört auch, dass die Schülerinnen den beruflichen Wirkungsbereich ihrer jeweiligen Mentorin kennenlernen und erste Einblicke in die Berufswelt nehmen.

An der Wirtschaftsschule waren nun die Mädchen an der Reihe, ihre „Arbeitsplätze“ vorzustellen. Nach einer Hausführung demonstrierten sie ihre praktischen Fertigkeiten in den beiden Großraumbüros der schuleigenen Übungsfirmen. Hier sind die Schülerinnen drei Unterrichtsstunden pro Woche als Mitarbeiterinnen eines Großhandelsunternehmens tätig und verfügen über einen eigenen Schreibtisch mit PC, Bildschirm und einer gängigen Software für Unternehmensprozesse.

Äußerst beeindruckt zeigten sich die Mentorinnen von der hohen Praxisorientierung dieses Unterrichts und der selbstständigen und kompetenten Arbeitsweise der Mädchen. Die Besucherinnen lernten ihre Mentees dabei von einer ganz neuen Seite kennen und können deren Entwicklung nun noch gezielter fördern.

Abschließend gab es für alle Teilnehmer Gelegenheit, sich über Aktivitäten und Erfahrungen auszutauschen und mit den Planungen für ein gemeinsames Projekt aller Wirtschaftsschultandems zu beginnen. Die Gruppe unterstützt dabei eine selbst ausgewählte soziale Einrichtung in Coburg mit einer Aktion, bei der die Mädchen noch mehr außergewöhnliche Erfahrungen sammeln dürfen.

Da alle Beteiligten von den vielfältigen Aktivitäten profitieren, ist die Fortführung des Mentorinnenprogramms sehr wünschenswert. Es bleibt zu hoffen, dass weiterhin zahlreiche engagierte Frauen bereit sind, ihre Erfahrungen weiterzugeben und Schülerinnen bei ihrem Übergang in das Berufsleben zu begleiten.

Christiane Weber


Unser pädagogischer Tag 2013

Am pädagogischen Tag traf sich das Kollegium in diesem Jahr zu einer schulinternen Fortbildung zum Thema segel-ws: Selbstreguliertes Lernen an Wirtschaftsschulen. Referent Christoph Gradl machte die Kollegen mit den wesentlichen Merkmalen dieses Unterrichtskonzepts vertraut, in welchem die SchülerInnen durch - mehr oder weniger komplexe - Lernsituationen dabei unterstützt werden, den Lernprozess eigenverantwortlich durchzuführen. Dabei rückt der Erwerb von Kompetenzen wie Sprach-, Sozial- oder Methodenkompetenz gegenüber der Vermittlung von Faktenwissen deutlich in den Vordergrund (vgl. JB 2012 bzw. 2013). Im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften wurden an unserer Schule inzwischen für sämtliche Jahrgangsstufen der Fächer Betriebswirtschaft und Rechnungswesen entsprechende Unterrichtseinheiten entwickelt und erfolgreich durchgeführt.

Nach einem kurzen Überblick über die theoretischen Grundlagen analysierten die Kollegen zunächst in Gruppen exemplarische segel-Lernsituationen. Daran anknüpfend wurden Möglichkeiten und Grenzen dieses Unterrichtskonzepts diskutiert und die Umsetzung in anderen Fachbereichen erörtert.
Die Vielzahl an bereits ausgearbeiteten Lernsituationen, über-wiegend positive Erfahrungen der bereits nach dem Konzept unterrichtenden Kollegen sowie der ein oder andere Tipp des Referenten trugen dazu bei, eventuelle Vorbehalte und Bedenken im Kollegium bezüglich dieser etwas anderen Art der Unterrichts-gestaltung weitgehend abzubauen.

So wurde angeregt diskutiert und die Möglichkeit genutzt, sich einmal über die Fachschaftsbereiche hinaus über Unterrichts-konzepte und -gestaltung auszutauschen. Erfreulich zudem, dass fast alle Teilnehmer nach der Veranstaltung Selbstreguliertem Lernen durchaus positiv gegenüberstanden, wie sich im Feedback zeigte. Und vielleicht lässt sich der ein oder andere Kollege motivieren, zukünftig ebenfalls hin und wieder „zu segeln“.

 

Dies wäre umso erfreulicher im Hinblick auf die neuen, kompetenzorientierten Lehrpläne, die im kommenden Schuljahr eingeführt werden.

Christoph Gradl


Schuljahr 2012/2013

 

Sprachreise nach Broadstairs

Bereits zum fünften Mal fuhren Schülerinnen und Schüler unserer vierstufigen 9. und zweistufigen 10. Klassen gemeinsam mit den Wirtschaftsschulen Lichtenfels und Bamberg zur Sprachreise nach England. In Begleitung der Lehrkräfte Herr Christian Hornung, Frau Gerda Hüller und Frau Regina Pscheidl-Horn ging es in den idyllischen Ort Broadstairs an der Südostküste Englands um ihre Englischkenntnisse praktisch zu erproben.

Nicht nur während des Sprachunterrichts an der Kent School of English, sondern auch bei den vielfältigen Freizeitaktivitäten wie Diskobesuchen, Bowling und Barndance, sowie in Gesprächen mit den Gastfamilien konnten die bereits gefestigten und neu gewonnenen Sprachkenntnisse angewandt werden. Auch beim Kinobesuch konnte die eine oder andere Vokabel dazugelernt werden.

Das besondere Highlight war natürlich der Tagesausflug nach London.

Während der Stadtführung erhielten die Schüler einen bleibenden Eindruck dieser gigantischen historischen Metropole und ließen anschließend den Tag „auf eigene Faust“ ausklingen.

Bei herrlichem Strandwetter hatten nicht nur die Schüler, sondern auch die begleitenden Lehrkräfte sehr viel Spaß und freuen sich auf rege Teilnahme beim nächsten Mal.

Regina Pscheidl-Horn


Geschichtsunterricht live

„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten…“ - Erinnerungen an die Teilung Deutschlands

Unter dem Motto „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten…« (W. Ulbricht, 15. Juni 1961). Entwicklung der Sperranlagen im geteilten Dorf Mödlareuth“ starteten die Klassen 10a und 10b am Montag, dem 22.04.2013, zu einem Besuch des Deutsch-Deutschen Museums in Mödlareuth.

Das 50-Einwohner-Dorf in der Nähe von Hof wurde im Zuge der Errichtung der innerdeutschen Grenzanlagen zweigeteilt. Zuerst diente der kleine Fluss Tannbach, der in der Mitte des Ortes fließt, den Alliierten als natürliche Grenze. Im Jahre 1952 wurde entlang des Flusses ein Holzbretterzaun errichtet, um ein Übertreten der Grenzlinie zu verhindern. 1966 wurde der Zaun von einer 700m langen und 3,40 m hohen Betonmauer abgelöst, die bis 1989 das Dorf teilte. Um die Erinnerungen an die Teilung Deutschlands aufrecht zu erhalten, wurde ein Teil der damals errichteten Betonmauer nach der Wiedervereinigung stehen gelassen und weitere Grenzanlagen nachgebaut.

Neben einer Präsentation über die Entwicklung des Vogtlandes und von Mödlareuth wurde ein Film über die Schwierigkeiten und Probleme, die ein Leben in unmittelbarer Nähe der Grenzeanlagen mit sich brachte. Gezeigt. Danach ging es zu den Außenanlagen zuerst in die Fahrzeughalle der Grenztruppen der DDR und anschließend wurde die Freilandausstellung „Little Berlin“ besucht.

Der Ausflug nach Mödlareuth ermöglichte einen kleinen Einblick in die über 40-jährige Teilung Deutschlands und verdeutlichte den SchülerInnen auf sehr anschauliche Art und Weise, welchen Aufwand die DDR-Regierung betrieb, um Ihren deutschen Staat von der BRD und von westlichen Einflüssen abzuschotten.

Ernst Zeiler


10. IHK Ausbildungsmesse in Coburg

Am 12. April war es wieder soweit: Wie jedes Jahr besuchten unsere 9. Klassen im Rahmen des Unterrichtsfaches Projektarbeit die IHK-Berufsbildungsmesse im Kongresshaus in Coburg.

Die Schüler konnten sich hier über viele verschiedene kaufmännische und gewerbliche Berufe regionaler Ausbildungsbetriebe informieren. Einige unserer Messebesucher wurden dadurch in ihren Berufswünschen bestärkt, andere entdeckten ganz neue Möglichkeiten für sich.

Neben der Informationsbeschaffung nutzten zahlreiche Schüler die Chance, handwerkliche Tätigkeiten auszuprobieren oder ihr Wissen testen zu lassen.

Profitiert haben auf jeden Fall alle von der Veranstaltung.

Sabine Hundt, Christiane Weber


„Wenn´s ums Geld geht – Sparkasse“

So lautet der Slogan, den wohl jeder schon einmal gehört hat. Doch die Sparkasse ist auch in ganz anderen Bereichen aktiv. Beim Projekt „Sparkasse Interaktiv“ der Sparkasse Coburg-Lichtenfels erhalten unsere Schüler der neunten Klassen jedes Jahr einen Einblick in die Welt des Geldinstitutes.

In verschiedenen Workshops geht es um die Themen Geldanlage, Ausbildung und Beruf sowie Onlinebanking und Internet. Auch unsere Schüler sind gefordert und werden hier aktiv, wenn sie die Workshopinhalte in relativ kurzer Zeit für ihre Präsentation vorbereiten. In den Vorträgen gelingt es dann zahlreichen Schülern, Sparkassenmitarbeiter und Lehrer sowohl inhaltlich als auch persönlich zu beeindrucken.

Nach den „Strapazen“ lädt die Sparkasse zu einem willkommenen kleinen Imbiss ein. Mit einem selbstgedrehten Kurzfilm zum Thema Bargeld, in den ein kleines Quiz integriert ist, sorgt die Sparkasse bei allen Schülern für Erheiterung und rundet ihr abwechslungsreiches Interaktivprogramm humorvoll ab.

Im Namen unserer Schüler bedanken wir uns für diesen kurzweiligen Vormittag beim

engagierten Sparkassenteam Frau Jung, Frau Haas, Herrn Fischer, Herrn Thomas Schwandtner (ehemaliger Schüler der Wirtschaftsschule, Abschluss: 2007) sowie Joshua Nußwald (ehemaliger Schüler der Wirtschaftsschule, Abschluss: 2012).

Sabine Hundt & Christiane Weber


Drogenprävention an der Wirtschaftsschule

Im Rahmen der Drogenprävention besuchte in den vergangenen Woche Polizeihauptmeister Bernhard Wißmann die 9.-11. Jahrgangsstufen der Wirtschaftsschule.

Im Mittelpunkt des Präventionsunterrichts stand dabei das Thema Alkohol und deren Auswirkungen auf die konsumierende Person, dessen Freundeskreis und nicht zuletzt auch auf den Straßenverkehr.
Nach einigen Experimenten mit sogenannten Rauschbrillen waren sich die Schülerinnen und Schüler einig, dass ein Fahren mit solch einer Beeinflussung nicht mehr möglich ist.
Ein mitgebrachter Film erzeugte sichtliche Betroffenheit und regte zu weiteren interessanten Diskussionen an.

Silke Reißenweber


Zu Gast bei der Firma LASCO

Am 17.12.2012 waren erstmals SchülerInnen der Klasse 10c der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg zu Gast bei der Firma LASCO, die seit nahezu 150 Jahren Werkzeugmaschinen und Fertigungsanlagen für Umformaufgaben in über 60 Länder der Erde liefert.

Gernot Losert, Geschäftsführer Betriebswirtschaft/Fertigung, begrüßte zusammen mit den für die Ausbildung zuständigen Luisa Wachsmann (Ausbilderin kaufm. Berufe) und Heiko Opel (Ausbilder gewerbl. Berufe)  – einem Absolventen der Wirtschaftsschule – die SchülerInnen und gab zunächst einen interessanten und informativen Einblick in die vielfältigen Geschäftsfelder der Firma LASCO, die nicht nur Maschinen für die  Bearbeitung von Metallen, sondern auch zur Herstellung von Kalksandsteinen herstellt.

Beeindruckt zeigten sich die SchülerInnen vor allem von den Dimensionen der Maschinen, die sie auf einem Rundgang durch die Fertigungshallen sahen.
Dass die Firma LASCO interessierten Auszubildenden viele Perspektiven in verschiedenen

Ausbildungsberufen sowohl im kaufmännischen als auch im gewerblichen Bereich bietet, machten Frau Wachsmann und Herr Opel am Ende der Veranstaltung deutlich – Ansporn für unsere SchülerInnen, sich mit guten Leistungen für eine Ausbildung dort bewerben zu können.

Die Staatliche Wirtschaftsschule Coburg bedankt sich sehr herzlich bei der Firma LASCO und wird die Gelegenheit zu weiteren Besuchen gerne wahrnehmen.

Mandfred Müller


Zu Besuch bei der HABA-Firmenfamilie

Um den Einstieg in das neue Fach „Betriebswirtschaft“ durch einen Besuch vor Ort zu veranschaulichen, besuchen die achten Klassen traditionell die HABA-Firmenfamilie. Anfang November 2012 ging es auch für die diesjährige 8 aMH und 8 bH nach Bad Rodach, wo uns jeweils zwei angehende Industriekaufleute erwar-teten. Sie begleiteten uns den gesamten Vormittag und zeigten uns dabei zahlreiche interessante Bereiche ihres Ausbildungsbetriebes. Unser vielfältiges Programm begann mit einer Präsentation, die einen Überblick über wichtige Unternehmensdaten lieferte. Besonders aufschlussreich waren die Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten in den Unternehmen der Firmenfamilie.

Bei Haba werden Holzspielzeug und -möbel für den Fachhandel produziert, Wehrfritz stattet Schulen, Horte und  Kindergärten aus und Jako-O bietet per Versand eine Riesenauswahl an Artikeln für die ganze Familie an. Insgesamt knapp 100 Auszubildende erlernen 16 unterschiedliche Ausbildungsberufe, und beim Rundgang durften wir beobachten, wie selbstständig sie von Beginn an mitarbeiten.

Unser Weg führte uns vom Rohstofflager, in dem die verschiedenen Hölzer getrocknet werden, über das Sägewerk in die Maschinensäle der Holzspielzeug- und Möbelproduktion. Staunend beobachteten wir, wie innerhalb von Sekunden an CNC-Schneide-, Hobel-, Fräs- und Lackiermaschinen Holzteile entstanden, die später zu Spielzeug und Spielen zusammengesetzt wurden. Obwohl uns die vielen technischen Einrichtungen durch ihre Geschwindigkeit und Genauigkeit faszinierten, waren doch auch ihre Nachteile zu spüren: Ohne besonderen Schutz empfanden wir den ständigen Lärm als sehr belastend.

Viele Tätigkeiten werden aber auch in Handarbeit durchgeführt, um stets die hohen Qualitätsstandards zu erfüllen. Das Ende unseres Rundgangs bildete die Einlegerei, wo gerade das Spiel „Ratzfatz“ für das Weihnachtsgeschäft verpackt wurde. Schade, dass wir nicht gleich mit all den geschmackvoll gestalteten Holzteilen  spielen konnten! Mit einer Menge neuer Eindrücke verließen wir Bad Rodach und dem Wissen, wie die HABA-Firmenfamilie funktioniert: Gemeinsam strengen sich über 1900 Mitarbeiter an, ganz besondere Produkte herzustellen, an denen Kinder und Eltern lange Spaß haben.

Einen Beweis dieses besonderen Unternehmensgeistes lieferte uns unser „Führungspersonal“, das die beiden Vormittage vorbildlich vorbereitet und engagiert mit uns verbracht hat.

Christiane Weber


Der Täter muss nicht immer der Gärnter sein

Wirtschaftsschüler versuchten sich als Krimiautoren

Fast ein Jahr dauerten die Vorbereitungen für einen Workshop der besonderen Art, den unsere Schule den Schülern anbieten wollte. Dank finanzieller Unterstützung des Bildungsbüros der Stadt Coburg, vertreten durch Katharina Scherf, des Fördervereins unserer Schule und einer kleinen Gebühr der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler gelang es unserer Deutsch-Lehrkraft Frau Bartsch die bekannte Bamberger Jugendbuch- und Krimiautorin Friederike Schmöe für die Durchführung der Schreibwerkstatt zu gewinnen.

Das besondere an diesem Workshop sollte sein, dass unter Anleitung von Frau Schmöe die Schülerinnen und Schüler einen bzw. mehrere Kurz-Krimis erstellten, deren Handlung mit der Wirtschaftsschule Coburg verbunden waren.

Am 25. Oktober war es endlich soweit! Unsere Schüler hatten von 10:30 Uhr bis circa 16:30 Uhr Zeit, ihren Krimi-Fantasien freien Lauf zu lassen. Doch das Schreiben eines Kriminalromans, auch wenn es nur ein sehr kurzer ist, will gelernt sein. Und so startete der Workshop nach der Vorstellung von Frau Schmöe zunächst mit einigen Sprachspielen, die die Schüler für das lange Schreiben auflockern sollte und die Tricks vermittelten, wie die eigene Fantasie angezapft werden konnte. Anschließend machten sich die Jugendlichen an die Erstellung der Tatmotive, der Tatwaffen und der Tatorte und entwickelten die Figuren, die in ihren Krimis mitspielen sollten. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler ihrer Kreativität freien Lauf lassen und es wurde bereits deutlich, dass die Fantasie der Schüler wirklich keine Grenzen kannte.

Da so viel kreative Arbeit hungrig machte, kam die einstündige Mittagspause gerade recht, um sich zu stärken. Am Nachmittag standen die Planung der Handlung im Vordergrund und natürlich das Schreiben der Kurzkrimis. Die eineinhalb Stunden, die Frau Schmöe für das Schreiben der Krimis eingeplant hatte, reichten vielen Jugendlichen nicht aus, um ihre Ideen vollständig zu Papier zu bringen. Dennoch konnten am Ende des Workshops die ersten fertigen Geschichten vorgelesen werden. Alle verfügten über eine individuelle Handlung und die für sie typische Spannung.

Die Schüler waren von der Schreibwerkstatt so begeistert, dass sie sich bereit erklärten, ihre Krimis in den bevorstehenden Herbstferien fertigzuschreiben. Insgesamt entstanden neun Geschichten, die die Schülerinnen und Schüler in Teams oder einzeln anfertigten. Alle waren begeistert von diesem Projekt und löcherten zum Schluss Frau Schmöe mit Fragen zu ihrer Tätigkeit als Uni-Dozentin und Kriminalautorin, die diese, positiv überrascht von der disziplinierten und kreativen Arbeit der Jugendlichen, geduldig beantwortete.

Um die erfolgreiche Arbeit unserer Schüler zu würdigen, wird das Schülerzeitungsteam um Frau Bartsch alle Kurzkrimis als Sonderausgabe der Schülerzeitung im Laufe dieses Schuljahres veröffentlichen. Freuen Sie sich auf´s Lesen.

Stefanie Bartsch


Kennenlerntage 2012

Die Kennenlerntage der siebten Jahrgangsstufe auf Burg Feuerstein in der Fränkischen Schweiz – das ist inzwischen gute Tradition und ein fester Termin im Oktober jedes Schuljahres. Dieses Jahr waren es 46 gutgelaunte Siebtklässler, die sich zusammen mit ihren betreuenden Lehrkräften Frau Abeldt, Frau Krause, Herrn Gutgesell und Herrn Dr. Vorderwülbecke am Montagmorgen auf den Weg machten, wie immer sicher kutschiert von der Firma Schnabel.

Erstes Zwischenziel auf dem Weg in die Fränkische Schweiz bildete die Teufelshöhle in Pottenstein. Dieser Trip in die Kalkstein-Unterwelt unserer Heimat war für viele Schüler Neuland, und dementsprechend staunte man auch.

Unser erster Kontakt mit Burg Feuerstein bildete das gemeinsame Mittagessen – hier zeigte sich bereits, dass auch in diesem Jahr wieder wirklich leckere Verpflegung auf uns wartete und alle waren somit gut gerüstet für die anstrengende Wanderung am Nachmittag, die aber mit tollen Versteinerungen in einem Steinbruch die Anstrengungen belohnte. Leider war dieser Tag kalt und diesig – kein goldener Oktober – schade!

Nach dem Beziehen der Zimmer am Nachmittag und dem Abendessen stand der erste Kinoabend auf dem Programm. Mit „Der Herr der Fliegen“, der letztlich die Frage stellt, ob wir Menschen im Kern zivilisiert oder aber Monster sind, hatten die Lehrkräfte schwere Kost ausgewählt, und dementsprechend kontrovers wurde auch danach noch über den Film diskutiert.

Tag zwei stand traditionsgemäß im Zeichen der körperlichen Ertüchtigung und Selbstüberwindung einerseits: Der Hochseilgarten wartete! Andererseits aber konnte jeder seiner Kreativität mit dem Bearbeiten von Speckstein freien Lauf lassen – ein tolles Kontrastprogramm zum anstrengenden Vor- bzw. Nachmittag. Als Kompensation für den ersten Kinoabend wurde am zweiten „Crazy“ gegeben – ein sehr lustiger und teilweise sogar etwas freizügiger Film über das Erwachsenwerden – genau das Richtige für den „letzten Abend“!

Am Mittwochvormittag, dem Tag der Abreise, durften die Schüler noch eigene Steckbriefe erstellen, die als Puzzle ein Klassenmosaik ergeben, außerdem war von jedem ein anonymes Feedback für die Lehrkräfte gefordert, um die Kennenlerntage weiter optimieren zu können.

Nach überwiegender Meinung der Schüler waren auch diese Kennenlerntage wieder sehr interessant, kurzweilig, aber auch viel zu kurz - und die betreuenden Lehrkräfte können feststellen, dass es eine gelungene Veranstaltung war – ein Lob an die 

 

engagierten und fast ohne Ausnahme disziplinierten Siebtklässler!

Ralf Gutgesell, Manuela Krause

 


Abschlussfahrt an die Venezianische Küste

Am Montag, den 24.September 2012 ging es für die drei Abschlussklassen los, an die venezianische Küste – zur gemeinsamen Klassenfahrt. Als wir nach 13 Stunden Busfahrt endlich an unserem Ziel, dem Campingplatz „Vela Blu“ in Cavallino ankamen, wurden wir von einem kräftigen Gewitterschauer überrascht. Der nächste Tag brachte nicht nur freundliche Gesichter, sondern auch freundliches Wetter auf unserem Ausflug nach Venedig. Die Anfahrt dorthin erfolgte mit einem Ausflugsboot. Nach der Besichtigung des Markus-Platzes mit seinen weltberühmten Sehenswürdigkeiten und der Rialto-Brücke, einem weiteren Highlight, mussten wir dann anhand eines Stadtplanes Venedig selbstständig erkunden. Da haben sich nicht alle ganz leicht getan und manch einer hat sich in dem Gassengewirr verlaufen.

Alles in allem waren wir von Venedig sehr beeindruckt. Der Abend stand dann zur freien Verfügung. Einige von uns haben auf der Freilichtbühne des Camps getanzt, die andere Hälfte hat am Stand relaxt. Mit der Nachtruhe um 23 Uhr waren nicht alle so ganz einverstanden. Deshalb musste auch öfters die Security vorbeischauen und für Ruhe sorgen. Trotz des kurzen Schlafes ging es am Mittwoch früh raus: Kajakfahren, Bogenschießen oder Fahrradfahren standen auf dem Programm. Am Nachmittag war mal wieder relaxen angesagt. Wir haben das schöne Wetter ausgenutzt und sind im Meer baden gegangen. Als dann doch ein paar dunkle Wolken aufgezogen sind, hatten unsere „Reiseleiter“ eine Überraschung für uns bereit – einen Trip nach Lido de Jesolo, einem Badeort mit der angeblich längsten Fußgängerzone Europas. Da kam natürlich Freude auf. Dort angekommen hatten wir wieder eine Menge Zeit zum Shoppen, was uns aber trotzdem nicht viel brachte, weil die meisten Geschäfte noch Mittagspause oder schon zum Saisonende geschlossen hatten. Als Entschädigung für das eingeschränkte Shopping gab es zum Abendessen Pizza.

Der dritte „Urlaubstag“ begann wieder früh. Auf dem Programm stand eine Lagunenfahrt nach Murano, wo wir eine Glasbläservorführung besuchten. Anschließend fuhren wir weiter zur Insel Burano. Nach unserer Rückkehr am späten Nachmittag hatten wir wieder Freizeit, die einige von uns genutzt haben, um im Meer zu schwimmen oder im Pool bei „selbst kreierter“ Wassergymnastik zu entspannen.

Der letzte Tag unserer Reise führte uns in die alte Universitätsstadt Padua. Dort besichtigten wir den Dom, und wer wollte, auch die berühmte Wallfahrtsbasilika San Antonio. Die restliche Zeit durften wir wieder nach Lust und Laune nutzten. Zu Hause im Camp, hieß es langsam Koffer packen, denn am Samstag ging es schon wieder nach Hause. Also früh um 4.30 Uhr aufstehen, um pünktlich eine Stunde später bei der Zimmerkontrolle anwesend zu sein. Um 6.00 Uhr starteten wir unsere Rückreise nach Deutschland. Mit nur zwei Stunden Stau kamen wir exakt um 19.46 Uhr in Coburg wieder an.
Erlebnisreiche Tage, an die wir uns noch lange erinnern werden, lagen hinter uns.

Lena Grimmig

Schuljahr 2011/2012

 

Bewerbungstraining im Schuljahr 2011/2012

Unser seit Jahren bewährtes und, wie sich an der Vermittlungsquote unserer Abschlussschüler erkennen lässt, überaus erfolgreiches Bewerbungstraining wurde auch in diesem Schuljahr in drei Bausteinen durchgeführt.

Am Anfang stand die Erstellung professioneller Bewerbungsunterlagen. Dank der hervorragenden EDV-Ausstattung unserer Schule und des Team-Teachings im Fach Projekt fanden die Schüler/innen der Klassen 9 aMH, 9 bH und 10 c hierfür beste Voraussetzungen. Da selbst zwei Lehrer es jedoch nicht schaffen, 25 Bewerbungsschreiben zu perfektionieren, baten wir die Eltern um ihre Unterstützung.

Diese schlug sich auch in der Finanzierung ansprechender Fotos und professioneller Mappen nieder. Außerdem halfen sie mit Vorschlägen und Korrekturen, für die wir Ihnen, liebe Eltern, herzlich danken.
Um erste Außenkontakte zu knüpfen, ging es zum „Interaktivtag“ der Sparkasse Coburg-Lichtenfels und zur IHK-Berufsbildungsmesse. Unsere Schüler/innen nutzten die Gelegenheit, sich persönlich vorzustellen und zeigten sich von ihrer besten Seite, wie uns von Vertretern der Unternehmen wiederholt bestätigt wurde.

Persönliche Tipps von Profis gab es beim Besuch der Vertreter unserer Partnerfirmen an der Wirtschaftsschule. Bei Rollenspielen mit den Ausbildungsleitern Frau Kristin Suffa (Habermaaß GmbH) und Herrn Sebastian Wlasek (Leise GmbH & Co. KG) sammelten die Schüler wertvolle Erfahrungen rund um das Bewerbungsgespräch. Zudem kamen erstmalig die „Bosse an die Schule“

Christiane Weber


Eine Seefahrt, die ist lustig; eine Seefahrt, die ist nass

Das dachten wohl unsere Schülerinnen und Schüler der beiden 8. Klassen als sie bei strömenden Regen am zweiten Tag der diesjährigen Sommersportwoche in ihre Kanus stiegen, um den größten Stausee Hessens, den Edersee, auf dem Wasser zu erkunden. Dabei hatte der Schulausflug so schön begonnen. Nach nur drei Stunden staufreier Fahrtzeit erreichten wir am 19. Juni gegen 14 Uhr bei Sonnenschein unsere Unterkunft, den Edertaler Hof in Affoldern.

Nachdem die Zimmerverteilung bereits in der Schule geklärt worden war, und die Jungs endlich einsahen, dass die Mädels wegen doppelter Kofferanzahl die größeren Zimmer benötigten, richteten sich alle erst einmal in den gemütlichen Ferienwohnungen heimisch ein. Doch Zeit zum Ausruhen blieb keine. Bereits um 15 Uhr startete die GPS-Schatzsuche. Drei Stunden lang erkundeten wir den Wald entlang des Edersees und mussten uns verschiedensten Aufgaben stellen, die nur im Team zu lösen waren. Am Ende der Wanderung wurden wir mit einem „süßen“ Schatz belohnt, der die Energiereserven für den Heimweg auflud.

Mit einem gemeinsamen Fußballabend endete ein schöner erster Tag. Doch dann kam der Regen und alle Achtklässler kehrten durchnässt bis auf die Unterhose von der mehr als vierstündigen Kanufahrt am zweiten Tag zurück. Natürlich waren das Murren und der Ärger über das schlechte Wetter groß. Doch nach einer heißen Dusche und einer großen Portion Spaghetti mit Tomatensoße waren alle wieder versöhnt und so stiegen die Schülerinnen und Schüler der beiden Klassen am nächsten Morgen wieder in ihre Kanus, um diesmal ohne Regen und bei milden Temperaturen auf der Eder ihr Seefahrerglück zu versuchen. Fast alle kamen am dritten Tag trockenen Fußes wieder in unserer Unterkunft an. Nach drei Tagen Sport knurrten die Mägen und so kam der für heute geplante Grillabend gerade recht, um auch den größten Hunger zu stillen.

Zu schnell war die gemeinsame Woche vergangen und so stand am 22. Juni die Heimreise nach Coburg an. Schüler und Lehrer der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg werden sich immer an diese aufregende Zeit erinnern, auch wenn jeder Einzelne weiß, dass er nie mehr bei Dauerregen in ein Kanu steigen wird!


Stefanie Bartsch


Mentorinnen an der Wirtschaftsschule

„Herzlich willkommen an der Staatlichen Wirtschaftsschule Coburg“ hieß es am 13. Januar für sechs Mentorinnen, die seit Schuljahresbeginn jeweils eine Wirtschaftsschülerin betreuen. Das Programm „Schritt für Schritt“, aus dem die Mentee-Mentorin-Tandems hervorgingen, wurde gemeinsam von der Stadt Coburg, dem Landkreis Coburg und dem Erzbischöflichen Jugendamt Coburg ins Leben gerufen. Sein Ziel besteht darin, Mädchen den Übergang von der Schule in die Arbeitswelt zu erleichtern. Die dafür ausgewählten Frauen sind beruflich erfolgreich und gesellschaftlich engagiert und stehen ihren Schützlingen in allen Fragen der Lebensplanung mit Rat und Tat zur Seite.

Nach einer Hausführung demonstrierten die Schülerinnen ihre praktische Arbeit in den schuleigenen Übungsfirmen. Wie im echten Büro ist hier jeder Schülerarbeitsplatz mit Schreibtisch, PC und einer Praxissoftware ausgestattet. Damit werden in unterschiedlichen Abteilungen alle kaufmännischen Tätigkeiten eines Großhandelsunternehmens durchgeführt.

Äußerst beeindruckt zeigten sich die Mentorinnen von der hohen Praxisorientierung dieses Unterrichtsfaches und der selbstständigen und kompetenten Arbeitsweise der Mädchen. Die Besucherinnen lernten so ganz neue Fähigkeiten ihrer Mentees kennen und können deren berufliche Entscheidungen noch besser unterstützen. 

Während des Treffens gab es reichlich Gelegenheit, sich über Ziele, gemeinsame Aktivitäten und Erfahrungen der Tandems auszutauschen. Die Mädchen schätzen ihre Mentorinnen einerseits als interessierte und erfahrene Ansprechpartnerinnen, die ihnen neue Blickwinkel auf berufliche Möglichkeiten eröffnen. Andererseits sind die Mädchen stolz darauf, als Tandempartnerin ernst genommen zu werden und gewinnen daraus neues Selbstvertrauen. Den Mentorinnen ist es ein Anliegen, ihre Erfahrungen weiterzugeben und die berufliche und persönliche Entwicklung ihrer Mädchen zu fördern. Da viele Frauen bereits zum zweiten oder dritten Mal an dem Projekt teilnehmen, bauen sie eine enge Verbindung zu den Mädchen dieser Generation auf und erleben intensiv, wie sich Lebenswelt und Anforderungen der Jugendlichen verändern. Da beide Seiten von den Kontakten profitieren, ist die Fortführung des Programms besonders wünschenswert. Es bleibt zu hoffen, dass sich weiterhin zahlreiche Frauen mit überdurchschnittlichem sozialen Interesse als Mentorin zur Verfügung stellen.

Christiane Weber


Zu Besuch in der Firma Habermaaß in Bad Rodach

Im Rahmen des Betriebswirtschaftsunterrichts erkundeten die Klassen 8 aMH, 8 bH und 9 bH mit den Lehrkräften Sabine Hundt, Manfred Müller, Silke Reißenweber und Christiane Weber die HABA-Firmenfamilie in Bad Rodach.

Für die bewährte Unterstützung vor Ort bedanken wir uns bei Frau Suffa (Ausbildungsleiterin) und ihrem engagierten Azubi-Team!

Christiane Weber


Kennenlerntage im Schuljahr 2011/2012

 

 

Auch in diesem Jahr war „Burg Feuerstein“ für drei Tage wieder das Ziel für unsere 7. Klassen.
Auf der Hinfahrt besuchten wir die Pottensteiner Teufelshöhle und begaben uns anschließend auf eine  erlebnisreiche Wanderung mit unserem Biologielehrer Herrn Dr. Vorderwülbecke auf dem Naturlehrpfad um Ebermannstadt:"Ich fand die Wanderung zum Steinbruch gut, bissl viel zu laufen, aber cool!“

Am darauf folgenden Tag konnte zunächst eine Klasse unter fachkundiger Anleitung ausgebildeter Alpinisten im Hochseilgarten ihre körperliche Fitness unter Beweis stellen. Die Übungen, die für den einzelnen Kletterer nur mit Hilfe der anderen Gruppenmitglieder bewältigt werden konnten, wurden von den Schülerinnen und Schülern begeistert angenommen: „Mir hat das am besten gefallen, weil wir da zusammen im Team gearbeitet und manche ihre Höhenangst überwunden haben.“

Gleichzeitig erforschte die andere Klasse ihre kreative Seite: „Mit Frau Zimmermann haben wir ein Mosaik gestaltet, das war eine gute Idee!“ 

Am Nachmittag wurde das Programm zwischen den Klassen getauscht. Zudem konnten sich die stets gutgelaunten Kids bei Fußball, Tischtennis und Freeclimbing gemeinsam mit Sportlehrer Peter Gutwasser austoben.

Die am Abend zwischen der Klasse 7 a und 7 b im Gruppenraum durchgeführten Interviews förderten dann noch einmal manche Überraschung zu Tage, „man konnte sich kennenlernen und auch Freunde finden und hat etwas von der anderen Klasse erfahren“.

Wie die eingefügten Schüleraussagen erkennen lassen, waren auch diese Kennenlerntage wieder ein rundum gelungenes außerschulisches Ereignis in der Tradition der Wirtschaftsschule.

Ralf Gutgesell, Manuela Krause

Studienfahrt im Schuljahr 2011/2012

Unsere diesjährige Studienfahrt hätte uns beinahe erstmalig bis an die spanische Grenze geführt – dank eines Buchungsfehlers unseres Reiseveranstalters! Letztlich begnügten wir uns dann aber doch mit einer 16-stündigen Busfahrt und das „Last-Minute-Quartier“ an der Côte d´Azur war mit geräumigen Apartments (inklusive Kochnische und Kühlschrank), einem riesigen, sauberen (!) Pool und vielfältigem Buffet für Schülerverhältnisse sogar überdurchschnittlich – auch wenn einige unserer scheinbar etwas verwöhnten Teenager das wie gewohnt anders sahen. Zugegeben, auf südländischen Charme – sprich: feuchte Wände oder defekte Spülungen – mussten wir auch dieses Mal nicht verzichten.

Aber das war ohnehin Nebensache mit so klangvollen Ausflugszielen wie Monaco, Nizza oder Cannes, bei denen stets auch ein Strandbesuch auf dem Programm stand. Dabei waren für viele die großen Namen nicht einmal der Höhepunkt, sondern vielmehr der Besuch der romantischen Felsendörfer St. Paul de Vence und Gourdon in Verbindung mit einer atemberaubenden Fahrt durch die Gorges du Loup.
Die nötigen Trost-Geschenke für die Daheimgebliebenen ließen sich bei den Führungen durch eine Confiserie in Nizza oder die Parfümerie Galimard im berühmten Grasse besorgen.

Am Abend war „Nizza bei Nacht“ sicher ein besonderes Erlebnis. Ansonsten entstanden in einigen Apartments „Privatrestaurants“, bei denen unter anderem Schnitzel oder auch Lasagne auf der „Karte“ standen. Einlass war in aller Regel jedoch nur für geladene Gäste …
Der „Lehrertisch“ verwandelte sich dagegen im Lauf der Zeit in eine provisorische Krankenstation, in der neben Fieber, Prellungen, Schürfwunden oder Seeigel-, Quallen- und Moskitostichen gerade gegen Ende der Fahrt auch die „Heimweh-Krankheit“ behandelt werden musste.

Sicher haben unsere Schüler/innen neben einem Eindruck von Landschaft und Kultur unserer Nachbarn einiges mehr „mitgenommen“: dass es viel zu sehen gibt auf der Welt; dass es gilt, sich selbst ein wenig zurückzunehmen, wenn man Teil einer Gruppe ist; dass man tagelang ohne Pommes Frites überleben kann; dass die Nächte am erholsamsten sind, an denen man morgens ohne Kopfschmerzen aufwacht; dass man auch mit einer Vier in Englisch im Ausland jemanden etwas fragen kann, wenn man sich nur traut; dass es woanders eben anders und daheim doch am schönsten ist …

Zum guten Gelingen beigetragen haben natürlich fünf Tage Sonnenschein bei annähernd 30 Grad. Ein großes Kompliment aber auch an unsere Schüler/innen: Unabhängig von der Klas-senzugehörigkeit standen alle miteinander in Kontakt und präsentierten sich als echtes Team, auf das man sich meist auch verlassen konnte.
Nicht zuletzt großer Dank an Silke Reißenweber, die diese Fahrt trotz hohem Stressfaktor im Vorfeld mit viel Nervenstärke und positiver Energie organisiert hat. Ihr Einsatz für das Gelingen vor Ort ging dann sogar so weit, dass sie im Supermarkt nicht nur unsere, sondern auch die Einkaufswagen der einheimischen Kunden auf alkoholische Getränke kontrollierte…!

Christoph Gradl


Sprachreise nach Broadstairs

"Eine Fremdsprache lernen im eigenen Land,
ist vielen schon allgemein bekannt.
Für einige Schüler hieß es Mut zu fassen,
ihre Hemmungen, Englisch zu sprechen, loszulassen."

In den Sommerferien haben einige unserer Wirtschaftsschüler die Gelegenheit wahrgenommen, zusammen mit Schülern der Wirtschaftsschulen Lichtenfels und Bamberg, ihre Englischkenntnisse im Ausland unter Beweis zu stellen.
Es gibt doch nichts Besseres, als die Fremdsprache im Land selbst von Muttersprachlern vermittelt zu bekommen. Darüber hinaus waren die Schüler in englischen Gastfamilien untergebracht und konnten während zahlreicher Ausflüge nach Canterbury und London Land und Leute besser kennenlernen.
Die Schüler berichteten nach der recht kurz erscheinenden Woche in Südengland, dass ihnen der Aufenthalt sehr viel Freude bereitet hat und sie eine entspanntere Einstellung der englischen Sprache gegenüber haben.
Die teilnehmenden Schüler können andere nur motivieren, diese Chance auch wahrzunehmen.

Karina Fleischer


Sommer, Sonne, Schulfest an der Wirtschaftsschule

 

Jedes Schuljahr an der Wirtschaftsschule endet mit einem großen Highlight: Dem Sommerfest. Dieses findet immer am Mittwoch vor der Ausgabe der Jahreszeugnisse statt. Im vergangenen Schuljahr fiel dieser Tag auf den 25. Juli. Ein Tag, wie er schöner nicht sein konnte – blauer Himmel und strahlender Sonnenschein.

Kein Wunder, dass viele Schülerinnen und Schüler, Eltern, Großeltern, Lehrer, Freunde und Bekannte zu Besuch kamen, um neugierig in Augenschein zu nehmen, was die Wirtschaftsschüler wieder alles auf die Beine gestellt hatten.

Und zu bestaunen gab es vieles! Eine Klasse lockte z.B. mit der Theateraufführung „Rotkäppchen einmal anders“ viele Schaulustige an. In einem weiteren Klassenzimmer konnte man sein Geschick beweisen. Hier waren verschiedene Stationen aufgebaut, die der Fernsehsendung „Die perfekte Minute“ nachempfunden waren. Auf dem Schulhof hatten die Schülerinnen und Schüler der höheren Klassenstufen ein Kaninchenrennen organisiert. Dazu brachten zwei Schüler eigens ihre niedlichen Vierbeiner von zu Hause mit. Aber auch die kleineren Besucher kamen auf ihre Kosten. Im Pavion konnten die Kleinen sich beim Kinderschminken lustige Bilder von unseren Neuntklässlern auf ihre Gesichter malen lassen. Auch die große Tombola war ein Besuchermagnet, denn schließlich lockten Hauptgewinne wie Konzertkarten für Xavier Naidoo oder Eintrittskarten für die Basketball-Bundesliga. Doch das waren noch nicht alle Highlights die an diesem Tag angeboten wurden. Man konnte darüber hinaus in der 7b seine Sinne testen und in der 7a die eigene Stimme unter Beweis stellen.

Neben so vielen Aktivitäten durfte natürlich das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen und damit dies auch nicht geschah, buken die Eltern im Vorfeld fleißig leckere Kuchen, die am Festtag vom Elternbeirat der Wirtschaftsschule neben anderen Leckereien verkauft wurden.

Viele Freunde und Bekannte nutzten die Stärkungspause, um sich einmal im Schulhaus näher umzuschauen. Denn dort waren viele Kunstwerke, die im Laufe des Schuljahres im Kunstunterricht entstanden waren, ausgestellt.

Ein weiterer Programmpunkt war die Ehrung der Sportler, die bei den Bundesjugendspielen vordere Plätze belegten. Viele Gäste genossen den Tag an der Wirtschaftsschule und freuen sich bereits auf das Sommerfest in diesem Schuljahr, dass wieder viel zu bieten haben wird.

Viele Gäste genossen den Tag an der Wirtschaftsschule und freuen sich bereits auf das Sommerfest in diesem Schuljahr, dass wieder viel zu bieten haben wird.

Stefanie Bartsch


Projekt "Schülerzeitung"

Im Schuljahr 2010/2011 gab es leider keine Ausgabe der bis dahin fast zehn Jahre aufgelegten Schülerzeitung der WS namens „Kaktus“.

„Wie schade“, dachten sich wohl einige Schülerinnen und Schüler der 7. bzw. 8. Jahrgangsstufe und starteten gemeinsam mit den Deutschlehrkräften Stefanie Herre und Manuela Krause einen Wiederbelebungsversuch. Unterstützt wurde das Team zudem durch das „kreative Schreiben“ vieler einzelner „freier Mitarbeiter“, deren Beiträge natürlich namentlich gekennzeichnet sind. Ihnen noch einmal ein herzliches Dankeschön! Das fertige Ergebnis konnte beim Verkauf der Ausgabe am Schulfest bewundert werden.

Mit der diesjährigen Ausgabe „Kaktus ade“ soll der allerdings bis dato bestehende Name nun endgültig verabschiedet werden. Bei der Suche nach neuen Ideen sind deshalb alle Schüler/innen der Wirtschaftsschule aufgefordert, fleißig mitzuhelfen. Hierfür findet sich im Anhang der aktuellen Ausgabe der Schülerzeitung ein Fragebogen bezüglich der Namensgebung und Inhalte, der sich gesondert heraustrennen lässt - eine „echte Schülerzeitung“ kann es eben nur dann geben, wenn sie aktiv von und mit Schülern gestaltet wird.

Auch würde sich das bestehende Redaktionsteam über weitere hilfreiche Unterstützung sehr freuen. Wer also Spaß am Recherchieren, Layouten, Schreiben oder Zeichnen hat, ist herzlich willkommen.

Stefanie Herre, Manuela Krause